Wenn die Ausbildung noch nicht genug ist

 

Die drei Protagonisten des Artikels kommen euch vielleicht schon bekannt vor: Sie waren auch als Trainees at Fair in Nürnberg dabei. Aber weil sie noch viel mehr machen, als nur ihre Ausbildung, lassen wir sie nochmal zu Wort kommen.

Da wäre zunächst Dominik Schandri, der eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik mit anschließendem Techniker macht. Schon seit Beginn seiner Ausbildung spielt er im Fußballteam der Betriebssportgemeinschaft. Einige Spieler und den Trainer kannte er bereits vorher, sodass er schnell Anschluss fand. Der Verein ist in der ersten Regensburger Firmenliga aktiv und misst sich beim jährlichen Hallenturnier im Winter mit sechs anderen Mannschaften. Im Sommer wird dann richtig im Ligamodus gespielt, bei dem jeder gegen jeden antritt. Dominik selbst spielt Linksaußen als offensiver Flügelspieler und findet großen Gefallen am Sport mit Kollegen: Zusammenhalt und Geselligkeit werden hier groß geschrieben, man lernt viele neue Leute kennen, geht nach den Spielen gemeinsam Essen und einmal im Jahr wird sogar eine kleine Saisonabschlussfeier abgehalten. Erfolg spielt bei den ehrgeizigen Sportlern natürlich auch eine Rolle und so konnte dieses Jahr wieder der Saisontitel in der Firmenliga gewonnen werden. Für Dominik selbst war es das erste Mal; insgesamt für das Team allerdings „schon das fünfte Mal oder so“. Bei so vielen Siegen kann man schon mal den Überblick verlieren ;). Auch privat profitiert er von dem Sport, es bilde einen spannenden Ausgleich zum Berufsalltag und bringe die Kollegen mal in einem ungezwungenen Rahmen zusammen. Kann man bei so viel Erfolg überhaupt noch Ziele haben? „Klar, wir wollen so viele Titel wie möglich für Krones gewinnen. Dafür peilen wir erstmal wieder den Sieg beim nächsten Hallenturnier diesen Winter an.“, erzählt Dominik.

Auch Lukas Schlauderer ist neben der Ausbildung zum Elektroniker im Profil 21 sehr aktiv in seiner Freizeit, denn er engagiert sich ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk in Kelheim. Ein „Tag der Offenen Tür“ begeisterte ihn schon früh und so trat er bereits als Jugendlicher bei; seit einem halben Jahr ist er einmal in der Woche als Helfer im aktiven Dienst unterwegs. Das Technische Hilfswerk bietet allgemeine technische Hilfeleistungen an und unterstützt die lokalen Feuerwehren; Lukas’ Abteilung kümmert sich im Besonderen um das Fachgebiet der Ölbekämpfung. Am meisten Spaß bringen ihm dabei der Umgang mit technischen Geräten und die gemeinsame Arbeit im Team. Auch in vielen anderen Bereichen nützt ihm diese Arbeit: Kenntnisse der Ersten Hilfe und Sicherheit im Brandfall schaden immerhin nie. Als größten Erfolg bisher nennt er das Bestehen der Grundausbildung, doch weitere Ziele sind in Sicht: Der Atemschutzlehrgang ist sein nächstes Projekt.

Während Lukas und Dominik in ihrer Freizeit etwas komplett Anderes machen als im Beruf, bleibt Xaver auch dabei in einem ähnlichen Metier: Er widmet sich ganz der Informationstechnik. Innerhalb seiner Ausbildung programmiert er beispielsweise Touch Panels, in seiner Freizeit geht es weiter mit der Pflege der RFBL Homepage. Die wird von Krones geführt und ist die Website der Regensburger Firmen- und Behördensportliga e.V. Regelmäßige Treffen gibt es hier nicht. Stattdessen melden sich die Abteilungsleiter von Krones oder einer anderen Firma, wenn ein Problem auftritt und Xaver sucht mit seinen Kollegen nach einer Lösung. Sie sorgen gewissermaßen dafür, dass die Seite funktioniert. Dass genau das zu einer verzwickten Aufgabe werden kann, die manchmal kreative Lösungswege erfordert, macht Xaver am meisten Spaß. Für ihn lohnt sich das in vielerlei Hinsicht: „Ich finde das eine tolle Sache. Nicht nur die ständig neuen Aufgaben, sondern auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen und dabei die Gelegenheit zu haben, neue Leute kennenzulernen, finde ich spannend. Dazu ist es eine coole Abwechslung zu den normalen Tätigkeiten eines Azubis.“, sagt Xaver selbst. Als Ziel sieht er es, die Website weiterhin funktionstüchtig zu halten und alle auftretenden Probleme schnell beseitigen zu können.