Von der Entstehung der perfekten Leimpalette

Eine Etikettiermaschine klebt Etiketten auf Behälter. So weit ist das wenig überraschend. Auch, dass eines der entscheidenden Bauteile dabei die Leimpalette ist, die das Etikett aufnimmt und mit Leim an den Behälter klebt, dürfte für viele keine echte Neuigkeit sein. Spannender wird es mit der Frage, wo und wie denn diese Paletten entstehen – und worauf es dabei ankommt.

Wichtig ist zunächst einmal, dass die Paletten exakt die Form des Etiketts haben – das bedeutet auch, dass für ein neues Etikettendesign immer auch ein neuer Satz Leimpaletten nötig ist, sobald sich die Form des Labels ändert. Außerdem müssen die Paletten die optimale Rillung haben – damit der Leim genau in der richtigen Menge dort hinkommt, wo er hinsoll. Und natürlich sollte die Produktion nach Möglichkeit auch noch schnell gehen, schließlich sollen die neuen Etiketten beim Kunden in der Regel sehr zeitnah gefahren werden. Wie das möglich ist? Die Antwort finde ich in einer der Produktionshallen am Neutraublinger Krones Standort.

Denn dort entstehen in modernster, fast vollständig automatisierter Produktion Leimpaletten. Und damit bekommt der Kunde auch bei allen Nachrüstungen und Ersatzteilen genau die Qualität, für die er sich beim Kauf seiner Krones Etikettiermaschine entschieden hat.

Aber wie zeichnet sich diese Qualität eigentlich aus? „Wichtig ist vor allem, dass die Beleimungspaletten wirklich ganz exakt gefertigt sind. Nur dann ist die Abrollbewegung am Behälter optimal, wodurch wir Verschleiß an der Gummibeschichtung der Palette, aber auch an der restlichen Etikettiereinheit verhindern können.“, erklärt mir Christian Zimmerer aus dem Krones Lifecycle Service. Außerdem kann eine präzise gefertigte Palette verhindern, dass die Maschine durch überschüssigen oder falsch verteilten Leim verschmutzt. Und letztendlich wirkt sich die Qualität der Paletten auch direkt auf die Optik des fertigen Kundenprodukts im Supermarktregal aus – denn nur, wenn die Qualität der Beleimung passt, stimmen auch Qualität und Optik des Etikettierergebnisses.

Für Qualität durch exakte Palettenmaße sorgt in der Produktion bei Krones unter anderem die vollautomatische, gründliche Ausmessung der Rohlinge, aber auch der fertigen Bauteile – da bleibt quasi kein Spielraum mehr für Abweichungen. Zusätzliche Vorteile der Automatisierung: die Produktion geht schneller und die Bauteile sind in exakt gleicher Qualität beliebig reproduzierbar. Und bestellt ein Kunde als Ersatzteil eine Palette, die schon einmal in dieser Anlage gefertigt wurde, geht die Produktion noch schneller – denn die Daten sind noch im System.

 

Wie Sie es schaffen, dass diese Anlage auch für Sie und Ihre Etikettiermaschine produziert? Sprechen Sie einfach Ihren Ansprechpartner aus dem Krones Lifecycle Service darauf an – oder schreiben Sie eine Mail mit Kommissionsnummer, Materialnummer und Ausstattungsnummer an eservices.info@krones.com.