Krones baut auf jede einzelne Facette

Nach diesem Motto sollten die Industriemechaniker aus dem dritten Lehrjahr, nach mehrmonatigem mitarbeiten in der Fertigung, eine Abschlussarbeit bewältigen. Eine Vorlage gab es nicht und das Projekt sollte als Team bewältig werden. Tanja Mair, Leonhard Astl und Andreas Brem stellten sich dieser Aufgabe, welche aus drei Teilen bestand. Die Standfüße wurden von Leonhard gefräst, Andreas fertigte die Bodenplatte an und Tanja übernahm den größten Teil des Projekts, den Körper an sich. Dieser bestand fast ausschließlich aus Edelstahlresten und Muttern. Durch biegen und schweißen brachte Tanja den Körper in die richte Form. Der Kopf wurde durch erhitzen und anschließendem Biegen bearbeitet. Aufgrund einiger Schwierigkeiten dauerten die Arbeiten zwei Wochen. Oftmals musste sie Teile der Figur wieder abschneiden, da die Proportionen nicht stimmten oder die Stabilität nicht gegeben war.
[wpgallery id=“32″]

Auch Leonhard hatte Schwierigkeiten mit den Standfüßen. Durch die zunehmende Bearbeitung der Aluminiumblöcke ließen diese sich immer schlechter einspannen, da sie an Stabilität verloren. Das Problem löste er mit passgenau gedrehten Zylindern, die er in die bereits gefrästen Löcher setzte, um damit das verformen des Werkstücks beim Einspannen zu vermeiden.
Trotz der Schwierigkeiten war das Projekt ein großer Erfolg und zeigt das Teamarbeit bei großen sowie bei kleinen Projekten sehr wichtig ist. Wenn wir Glück haben wird die Skulptur bald bei uns im Eingangsbereich stehen.