Industriekauffrau – mehr als nur ein langweiliger Ausbildungsberuf am Computer

 

Hallo zusammen!

Ich heiße Melanie und bin zur Zeit im zweiten Lehrjahr zur Industriekauffrau mit dem Fremdsprachenkorrespondenten in Englisch.

Ich möchte euch gerne einen Einblick in den Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann geben und zeigen, dass das Klischee vom langweiligen „PC-Beruf“ oft gar nicht zutrifft.-

Als ich im September 2013 meine Lehre begonnen habe, dachte ich mir noch, ich werde mich auf dem riesigen Gelände nie zurecht finden. Aber dank meiner ersten Abteilung „Arbeitssicherheit“ war das nach kurzer Zeit kein Problem mehr für mich. Ich durfte die Kollegen auf Arbeitsstättenbegehungen in den verschiedenen Hallen begleiten und lernte so das Gelände sehr schnell und intensiv kennen.

Doch auch die anderen Abteilungen, in denen ich bereits Erfahrungen sammeln durfte, sind alle auf ihre eigene Art interessant und auch durchweg unterschiedlich.

Alle drei Monate wechseln wir in verschiedenste kaufmännische Abteilungen innerhalb der Firma. Auf diese Weise haben wir die Chance Kontakte zu knüpfen, die Arbeiten in den Abteilungen kennenzulernen und die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden. Zudem ist unsere Berufsausbildung mit einer Schulausbildung gekoppelt. Das heißt, wir erlernen den Beruf nicht nur theoretisch in der Schule, sondern auch praxisbezogen in der Arbeit.

Eine Abteilung, die mich besonders fasziniert hat, war der Vertrieb. Wie ihr vielleicht wisst, agiert die Krones AG weltweit. Daher ist der Vertrieb nach Regionen, sowie in unterschiedliche Vertriebswege unterteilt. Ich war drei Monate lang in der Region Asien-Pazifik eingeteilt. Zu meinen Aufgaben zählte es unter anderem, Angebote für Kunden anzulegen. Da meine Abteilung für Nachrüstungen zuständig war, haben uns die Kunden beziehungsweise die Niederlassungen in der jeweiligen Region angeschrieben, wenn sie ihre vorhandene Linie, d.h. die gesamten zusammenhängenden Maschinen, nachrüsten wollten. Eine Nachrüstung wäre zum Beispiel, wenn ein Kunde auf seiner Linie, auf der zur Zeit eine 0,5 Literflasche gefahren wird, nun eine 1,0 Literflasche fahren möchte. Die Arbeit im Vertrieb war jeden Tag sehr abwechslungsreich und interessant. Auch konnte ich im Vertrieb den Bezug zu den Maschinen der Krones AG viel besser herstellen, da ich mich täglich mit ihnen auseinandersetzen musste. Die Kommunikation mit den Kunden und Niederlassungen in meiner Region erfolgte in englischer Sprache. Anfangs war ich mir noch ziemlich unsicher beim Verfassen von E-Mails, aber mit der Zeit wurde dies immer besser – denn wie heißt es so schön „learning by doing“ und das trifft beim Vertrieb auf alle Fälle zu.

Auch eine sehr interessante Abteilung war für mich der Einkauf. Hier wurde es mir ermöglicht, bei einem Verhandlungsgespräch mit einem Lieferanten teilzunehmen. Für mich war das eine sehr tolle Erfahrung, aktiv dabei zu sein und nicht nur davon zu hören, wie Preise oder Konditionen verhandelt werden.

Doch auch das Pflegen von Angeboten, was sich im ersten Augenblick vielleicht ein wenig langweilig anhört, war im Berufsschulunterricht sehr hilfreich. Durch den Praxisbezug hatte ich dort bereits ein Hintergrundwissen und konnte Zusammenhänge schneller erkennen.

 

Ich hoffe, dass ich Euch einen kleinen Einblick in den Ausbildungsberuf „Industriekauffrau/-mann“ bei der Krones AG geben konnte und Euer Interesse geweckt habe.

Bewerben könnt ihr euch unter: http://www.krones.com/de/karriere.php