Erste Syskron Praktikantin der Geschichte: die Zukunft verändern

Seit einigen Wochen bin ich nun schon Praktikantin bei Syskron. Während meiner Praktikumszeit von insgesamt 18 Wochen ist es meine Aufgabe, ein Syskron Framework für drahtlose Handfunkterminal-Applikationen zu entwickeln. Damit sollen in Zukunft vor allem die Bereiche Kommissionierung, der Wareneingang sowie der Warenausgang erleichtert werden. Der erste Teil meiner Aufgabe war es, mich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, die für uns in Frage kommen. In Bezug auf die verschiedenen Wege müssen mehrere Faktoren vorab geprüft, evaluiert und zusammengefasst werden. Hier stellen sich die verschiedensten Fragen, z. B. mit welcher Technologie die Applikation für das Gerät entwickelt werden soll und welche uns bereits bekannt sind. Oder aber, ob es Zukunftstechnologien gibt, die für uns von Vorteil wären bzw. unseren Vorstellungen entsprechen würden.

Eine Entscheidung ist hier schwer zu fällen: Egal ob nativ, hybrid oder eine Web-Applikation – jede hat seine Vor- und Nachteile, die abgewogen werden müssen. Nach einer Entscheidung kann in den anderen Bereichen, wie z. B. bei den Frameworks, mit einer Evaluation begonnen werden. Dabei muss darauf geachtet werden, was wir benötigen und welche Frameworks uns im Bereich der Entwicklung unterstützen können. Außerdem werfen wir einen Blick in die Zukunft und schauen, was es Neues geben wird und was derzeit im Trend liegt. Die bereits gewonnenen Informationen habe ich dokumentiert, sodass sie auch zu einem anderen Zeitpunkt nochmals nachgelesen werden können.

Da es im Gebiet der Hardware verschiedene Gerätehersteller gibt, mussten auch diese vorab unter die Lupe genommen werden. Hier legen wir Priorität auf Robustheit, Bedienbarkeit sowie die Laser-Technologie, die bei den Geräten vorhanden sein muss. Wir wollen dem Mitarbeiter viele Arbeiten erleichtern, indem z. B. keine manuellen Eingaben mehr erforderlich sind.

Als ich genügend Informationen über die verschiedenen Produktangebote gesammelte hatte, habe ich Kontakte zu den Geräteherstellern geknüpft und die wichtigsten Informationen und Empfehlungen zusammen getragen.

Nun beschäftige ich mich seit Anfang Oktober mit der Entwicklung der neuen Web-Applikation, nachdem die Use Cases definiert worden waren. Für unseren ersten Anwendungsfall griffen wir uns den Wareneingangsprozess heraus. Auf dem Gerät soll eine Authentifizierung eines Benutzers erfolgen, anschließend soll ihm ein Menü zur Verfügung stehen, in dem er eine Liste mit allen offenen Wareneingängen erhält. Im nächsten Schritt erledigt er den Auswahlprozess; mit dem Gerät sollen dann alle Paletten gescannt werden, wobei bestimmte Funktionalitäten abrufbar sowie prüfbar sind. Diesen Ablauf habe ich im Enterprise Architect, einem Activity Diagramm, modelliert, sodass die verschiedenen Situationen abgebildet werden können.

Da ich anfangs im Bereich der Web-Programmierung keine Erfahrung hatte, musste ich mich erst in HTML5, JavaScript, CSS, und jQuery einlesen und einarbeiten. Danach begann ich mit der Programmierung der Applikation. Jeden Tag entsteht eine neue Funktionalität und es macht mir Spaß zu sehen, wie ich dem Ziel immer näher komme.