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Verflixtes siebtes Jahr? Nicht beim CombiCube B

Bier und ich? Ist ein eindeutiges Match. Die unendlich vielen Bierstile beeindrucken mich schon immer – und schmecken natürlich. Seit ich bei Krones arbeite, bekomme ich auch immer mehr Einblicke hinter die Kulissen – und vor allem in die Technik der Produktion. Dr. Ralph Schneid, Produktmanager bei Krones, hat mir mehr über das Kompakt-Sudhaus CombiCube B erzählt – und für welche Brauer diese Steinecker Lösung interessant sein könnte.

Herr Schneid, der CombiCube B ist inzwischen seit sieben Jahren auf dem Markt. Für welche Brauereien ist er besonders interessant?

Der CombiCube B ist vor allem für kleine und mittelständische Brauereien geeignet, welche sich durch eine hohe Sortenvielfalt und saisonale Biere von den Großbrauereien unterscheiden. Die jährlich produzierbare Biermenge liegt dabei zwischen 80.000 und 250.000 Hektolitern.

Welche Vorteile bietet das Kompakt-Sudhaus?

Die Anlage ist modular aufgebaut und kann somit schrittweise erweitert werden. Brauereien können also erst einmal die Marktentwicklung abwarten und dann expandieren. Trotz der Tatsache, dass die Anlagenteile weitestgehend standardisiert sind, hat der Brauer eine enorm hohe Flexibilität bei der Sudgröße und beim Brauverfahren. Die vormontierten Anlagenteile können in kürzester Zeit beim Kunden installiert und in Betrieb genommen werden. Außerdem ist das komplette System voll automatisiert und benötigt somit nur einen geringen Arbeitsaufwand.

Wie lange ist der CombiCube B schon auf dem Markt und wie hat er sich seitdem weiterentwickelt?

Wir haben den CombiCube B auf der BrauBeviale 2010 in Nürnberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, also noch bevor der Craft-Beer-Trend Europa so richtig erreicht hatte. Technische Veränderungen mussten wir fast keine vornehmen. Das freut uns umso mehr, weil wir das als Beleg für ein gutes und vom Markt akzeptiertes Konzept bewerten.

Allerdings haben sich mittlerweile die Anforderungen unserer Kunden bezüglich des Leistungsbereichs stark verändert – es wurden noch sehr viel kleinere Chargengrößen gefordert. Da wir diese geringeren Chargen mit dem CombiCube B nicht sinnvoll umsetzen konnten, haben wir mit dem MicroCube eine noch kleinere Produktreihe aufgestellt.

Wie oft wurde der CombiCube B verkauft und wie bewerten ihn die Kunden?

Es sind bereits 22 CombiCube B Sudhäuser gebaut worden und laufen zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden. Wir spüren aber in den letzten Jahren ganz klar den Trend zum MicroCube.

In welchen Regionen lässt sich ein besonderes Interesse am Kompakt-Sudhaus feststellen?

Nordamerika und Europa sind die stärksten Regionen in Bezug auf kleine Brauanlagen. Aber auch bei Brauern in Litauen, dem Taiwan und Australien ist der CombiCube B im Einsatz.

Neben dem CombiCube B bietet Krones auch noch den CombiCube C und F. Was haben diese drei Lösungen gemeinsam?

Mit dem CombiCube Filter (F) und Cellar (C) haben wir das Portfolio vervollständigt, um nicht nur das Sudhaus, sondern komplette Brauereianlagen für den genannten Leistungsbereich liefern zu können. Diese müssen aber nicht miteinander betrieben, sondern können auch einzeln in bestehende Brauereien integriert werden – sofern es die Rahmenbedingungen ermöglichen.

Danke an Ralph Schneid für das Update in Sachen CombiCube B. Für mich waren viele interessante Informationen dabei – für euch auch? Habt ihr noch weitere Fragen? Dann hinterlasst sie gerne in den Kommentaren!

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