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„Münchner Bier für Münchner Leute“

Die Biere von Giesinger Bräu, der zweitgrößten Münchener Privatbrauerei, sind stadtbekannt. Um die große Nachfrage aus München und Umland bedienen zu können, erhöhte Giesinger innerhalb von acht Jahren viermal seine Kapazitäten im Sudhaus. Jetzt steht Erweiterung Nummer fünf an – der komplette Brauereineubau mit einem 100-Hektoliter-Sudhaus und Kellerbereich von Steinecker sowie erstmals einer eigenen Abfüllung mit Trockenteil.

Steffen Marx gründete Giesinger Bräu vor zwölf Jahren – und steht auch heute immer noch voll hinter seinem Konzept „Münchner Bier für Münchner Leute“. Jetzt werden die 14 verschiedenen Biersorten von Giesinger erstmals mit Krones Anlagen gebraut, abgefüllt, etikettiert und palettiert.

Wie seid ihr auf Krones aufmerksam geworden?

Wir kannten Krones natürlich – aber für dieses Projekt ist Krones auf uns aufmerksam geworden. Wir hatten unser Sudhaus schon fast mit einem anderen Hersteller geplant, aber das Gesamtpaket mit Krones war unschlagbar.

Ihr habt erst vor gut drei Jahren neu gebaut und jetzt schon wieder?

Genau, in unserem Neubau in Giesing sind wir seit drei Jahren. Jetzt planen wir eine Erweiterung, und zwar in den Münchner Norden. Denn in Giesing, wie eigentlich in ganz München, gibt es so gut wie keine Flächen mehr. Wir hatten aber das Glück, mit Aurelis den besten Partner zu finden, der uns 8.000 Quadratmeter zur Verfügung gestellt hat. Dort bauen wir jetzt ein Gebäude für unser Sudhaus sowie die Füllerei und das Voll- und Leergut-Lager.

Von Krones bekommt ihr eine komplette schlüsselfertige Füllerei mit Trockenteil inklusive Brauerei-Erweiterung. Freut ihr euch schon darauf?

Natürlich, wie das Arbeiten damit tatsächlich läuft, werden wir aber erst sehen, wenn alles fertig ist. Noch haben wir ja keinen Vergleich, da die Zusammenarbeit mit Krones für uns eine Premiere ist. Aber wir sind sehr zuversichtlich. Bei unserem Besuch auf der drinktec im September haben wir den MicroCube gesehen – quasi ein Kleinformat unseres neuen Sudhauses. Auch die Fertigung in Freising haben wir schon besucht und konnten uns ein Bild von der Krones Technologie machen.

Im Neubau wird dann unter anderem auch ein Steinecker Sudhaus installiert?

Das stimmt – dieses Sudhaus ist bereits unser fünftes: Wir haben uns gesteigert von 2,5, über 5, 10 und 30 hin zu jetzt 100 Hektolitern – und das in nur elf Jahren.

Was ist die größte Veränderung für euch?

Die Tatsache, dass wir eine eigene Füllerei haben werden – denn davor haben wir unser Bier in die Lohnabfüllung gegeben. Das und auch die ganze Logistik für Leergut und Vollgut sind spannende neue Aufgaben.

Euer Slogan legt nahe, dass ihr euch auch in Zukunft nur auf München konzentrieren werdet?

Aktuell gibt es uns vereinzelt in München und Umland sowie den Metropolen der Republik. Wir wollen aber tatsächlich die Münchener Biertrinker erreichen, die Fans aus dem Umland beliefern und unsere Genießer in Oberbayern zufrieden stellen. Wir wissen, dass dort unsere Bier-Fans sitzen – aber um diese zu erreichen, müssen wir etwas expandieren.

Wie lauten eure Pläne für die Zukunft? In zwei Jahren das nächste Sudhaus?

Nein, nach dieser Erweiterung ist dann erstmal Schluss. Ständig neu zu bauen, kostet natürlich viel Nerven, Zeit und natürlich auch Geld. Ich denke, mit dem neuen Equipment sind wir jetzt für die nächsten zehn Jahre auf alle Fälle gut aufgestellt.

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