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Mit Leidenschaft zum Produkt

Man nehme ein Quäntchen Hefe, etwas Hopfen und eine große Hand voll Erfindergeist. Was dabei herauskommt, ist momentan wortwörtlich in aller Munde: Craft Beer. Doch was ist eigentlich ein Craft Beer, woher kommt es und vor allem – was hat Krones damit zu tun? Aber der Reihe nach.

Der Bart wächst weit über die Drei-Tage-Marke hinaus, die langen Haare wirken lässig unter dem Trucker-Cap und unter dem rechten Hemdärmel blitzen tätowierte Kunstwerke auf. Mit Jeans, Kapuzenpullover und Mütze betreten zwei junge Männer leger bekleidet das Krones Gebäude in Neutraubling. Craft Brewer, wie aus dem Bilderbuch, wo es eigentlich kein Bilderbuch gibt. Denn die Craft-Beer-Bewegung steht für Vielseitigkeit und für das Motto „back to the roots, but different“: Eine junge Braugeneration durchstöbert die Rezepturen ihrer Urgroßväter und erweckt sie zu neuem Leben. Experimentierfreudiger, unabhängiger, raus aus den Schubladen. Es geht um Geschmacksvielfalt, ungewöhnliche Braustile und um Bier – vor allem um Bier.

Um Bier geht es auch bei dem Termin, für den die beiden jungen Männer aus Berlin nach Neutraubling gekommen sind: Sie erfüllen sich den Traum einer ersten eigenen Brauerei. Und Felix Will, Trainee im Projektmanagement für Brauereianlagen, sagt ihnen, wie. Gemeinsam erstellen sie ein erstes Anlagen-Konzept für ihre Craft-Brewery. Es wirkt zunächst, als würden zwei Welten aufeinanderprallen: Praktiker treffen Theoretiker? Von wegen!

Felix ist der perfekte Ansprechpartner. Er hat selbst Brauwesen in Weihenstephan studiert, bringt aber nicht nur Wissen aus dem Hörsaal mit: In der „Bierschmiede Motten“ – dem Keller seines Elternhauses – braute Felix schon als Student sein eigenes Bier. Als Sudkessel hielten damals große Kochtöpfe her, in denen er die ausgefallensten Rezepturen kreierte. Jetzt – ein paar Jahre später überlässt er das Brauen den Krones Kunden und begleitet sie auf ihrem Weg von den ersten Rezeptideen bis zur schlüsselfertigen Brauerei. Und das ist es, was ihn am meisten begeistert: das Entstehen der Brauereien und den ersten Sud direkt vor Ort mitzuerleben.

Apropos erster Sud: „Klasse statt Masse“ lautet das Motto der beiden Männer aus Berlin. Und sie sind gekommen, weil Krones genau diesen Anspruch erfüllt: Statt große Kochtöpfe bietet der Neutraublinger Konzern den jungen Brauern Hightech-Lösungen, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein umfassendes Brauereikonzept erlaubt das originelle Spiel mit Zutaten – und das ohne Grenzen nach oben.

Wenn sich bei Krones also Kunden und Mitarbeiter begegnen, treffen Brauer auf Brauer. Nur, dass bei den einen das praktische Spiel mit Malz, Hopfen und Hefe im Mittelpunkt steht und sich beim anderen alles um die richtige Technik dreht.

 

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1 Kommentar

Home time for boring beer ads › Craft Beer Blog at 6. Oktober 2016

[…] there’s a trend that’s refreshingly different, and is in my opinion a sight for sore eyes. The CraftBeer scene places far more emphasis on traditionally brewed beer from small firms with charm and that […]

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