Corona-Alltag bei Krones Teil 7: we do more

Einfach machen – keine Angst vor Veränderungen“ – so betitelte unsere Autorin Anna Ulmer vor Kurzem ihren Blogbeitrag über den Ausbilderworkshop vergangenen November. Und dieses Motto passt auch haargenau zu drei meiner Kolleginnen, die für das Unternehmen inmitten der Corona-Pandemie auch noch größte Hilfsbereitschaft bewiesen. Darf ich vorstellen? Doris Götzfried, Katja Hofer und Sieglinde Heß – die gelernten Hotelfachfrauen sind schon lange Teil von Krones und normalerweise im Casino anzutreffen, also unserem Kundenrestaurant. Kundenbesuche blieben aufgrund des Lockdowns allerdings aus und auch die Gastronomien mussten deshalb schließen. Als bei Krones also unter anderem für diesen Bereich Kurzarbeit angemeldet wurde, erklärten die drei sich kurzerhand bereit, im Schaltschrankbau – einem Bereich mit hoher Auslastung – auszuhelfen.

Dabei mussten die drei Kolleginnen sich aber ganz schön umstellen, denn ihr Arbeitsalltag sah plötzlich ganz anders aus. „Im Casino sind wir unter anderem dafür zuständig, Reservierungen zu klären, das Menü abzusprechen, die Tische und das Restaurant zu dekorieren, Gäste zu empfangen, Verzehr-Empfehlungen zu geben und Menüs zu servieren – und außerdem dafür, das Restaurant sauber und ordentlich zu halten“, beschreibt Doris Götzfried ihren üblichen Arbeitsalltag. Im Schaltschrankbau hingegen stehen andere Punkte auf der Tagesordnung: „Hier bereiten wir Montageplatten und Verdrahtungsrahmen für den Aufbau vor, bauen einzelne Bauteile nach vorgegebenen Layout auf, kontrollieren die Platten und die Rahmen nach dem Aufbau und unterstützen die anderen Kolleginnen und Kollegen, indem wir aushelfen, wo wir können. Letztens haben wir beispielsweise Kanaldeckel für Routingwägen geschnitten,“ erklärt Sieglinde Heß.

 

Für mich, die bereits beim Aufbauen einfacher Möbelstücke scheitert und damit immer wieder ihr mangelndes handwerkliches Talent beweist, klingt das auf jeden Fall nach einer sehr großen Umstellung. Doris, Katja und Sieglinde haben sich in ihrem neuen Arbeitsumfeld allerdings schon gut eingelebt: „Wir wurden herzlich im Schaltschrankbau aufgenommen. Die Kolleginnen und Kollegen erklären uns alles sehr genau und haben immer ein offenes Ohr für unsere Fragen. Wir fühlen uns als Teammitglieder.“

Die drei Kolleginnen haben sich also ganz aktiv entschieden, dort auszuhelfen wo sie aktuell gebraucht werden – ein schönes Beispiel für gelebtes „we do more“. Das Engagement, die erfolgreiche Arbeit im Team und die Flexibilität meiner drei Kolleginnen sind, wie ich finde, auf jeden Fall eine gute Voraussetzung, um die Krise zu stemmen und außerdem zeigt es, wie man das Beste aus solch schwierigen Zeiten herausholen kann. Gelernt haben Doris Götzfried, Katja Hofer und Sieglinde Heß dabei übrigens auch noch etwas: „Wir haben eine andere Sichtweise auf unsere Maschinen bekommen. Im Casino haben wir nicht viel mit unseren Produkten zu tun. Jetzt können wir uns besser vorstellen, wie umfangreich die Arbeit ist, bis eine Maschine geplant und gebaut ist.“