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Kreativwirtschaft. Top 99 | | 13.03.2015 1 Min. Lesezeit

Die Stadt Regensburg investiert in ihre Kultur- und Kreativwirtschaft: Konkret hat die Koalition um Oberbürgermeister Joachim Wolbergs vor, ein eigenes Management für diesen Wirtschaftszweig einzurichten.

Die Kreativwirtschaft beschäftigt rund 17.000 Menschen in Ostbayern – viele davon in Regensburg. Allein im Stadtgebiet sind 633 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft angesiedelt, weitere 377 im Regensburger Umland. „Das ist eine ganze Menge“, stellt Wolbergs fest: „Und dennoch erfährt dieser Wirtschaftszweig eine weitaus geringere Wahrnehmung in Politik und Gesellschaft, als es seiner ökonomischen Bedeutung entsprechen würde.“

Ziel sei es daher, die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadt besser sichtbar zu machen und die verschiedenen Branchen enger miteinander zu vernetzen. Gemeint sind damit nicht nur der Kunst- und Musikmarkt. Zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählen unter anderem auch die Software- und Gamesindustrie, Werbung, Presse und Architektur. „Den vielen kreativen Köpfen, die in diesen Bereichen tätig sind oder tätig werden wollen, möchten wir eine bessere Infrastruktur bieten“, erklärt der Oberbürgermeister und stützt sich dabei auf eine aktuelle Studie der Industrie- und Handelskammer: „In Ostbayern, vor allem aber in Regensburg, schlummert noch sehr viel Potenzial, das wir mit Hilfe geeigneter Maßnahmen heben können.“

Die Pläne der Koalition reichen von einer Gründungsberatung über den leichteren Zugang zu Finanzierungsinstrumenten und Qualifizierung bis hin zur Markterschließung, beispielsweise in Form von internationalen Kooperationen. Darüber hinaus haben sich die regierenden Parteien ein Kreativquartier ins Programm geschrieben, das Raum für kreative Unternehmen und Start-ups bietet, Ausstellungsflächen und vieles mehr. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir damit der Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Stadt einen fruchtbaren Boden bereiten“, erklärt Wolbergs: „Das wird nicht nur unsere kreative Szene bereichern. Unser Engagement soll sich letztendlich auch in der Wirtschaftskraft unseres Standorts bemerkbar machen.“

www.regensburg.de

(Foto: Christoph Gabler)

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