2 Min. Lesezeit Mit „Pulpy“ zum Erfolg

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Mit „Pulpy“ zum Erfolg Technologie | | 26.04.2013 2 Min. Lesezeit

Erstmals füllt Coca-Cola Hellenic den fruchtstückhaltigen Saft Pulpy ab. CCH wählte für diese Premiere das Werk Istra nordwestlich von Moskau und als Verfahren das Inline-Blending mit aseptischer Abfüllung. Krones installierte dazu die notwendige Prozesstechnik neu und integrierte sie in eine vorhandene Aseptik-Anlage, deren Abfülltechnik ebenfalls angepasst wurde. Im Jahr zuvor hatte das Werk Istra, in dem jetzt insgesamt fünf Krones Abfülllinien arbeiten, erstmals auch eine Anlage mit Contipure Preformentkeimung in Betrieb genommen und damit einen Philosophiewandel hin zu Blocklösungen vollzogen.

Stille, pulpehaltige Getränke stoßen weltweit auf immer größeres Konsuminteresse. Die Coca-Cola-Marke Pulpy findet zunehmend Verbreitung, vor allem in Schwellenländern. 2010 war der fruchtstückhaltige Saft schon in 14 Ländern am Markt, 2011 wurde Pulpy bereits in 25 Ländermärkten produziert und angeboten. In China, Indien, Indonesien, Pakistan, auf den Philippinen übertreffen die Wachstumsraten regelmäßig die Erwartungen.

Bei der Herstellung von Pulpy Orangensaft gilt es, die Unversehrtheit der Pulpe sowie eine homogene Pulpenkonsistenz vom Anfang des Prozesses bis zum Ende zu erhalten und nur wirklich notwendige Kontroll- und Bedienungselemente in das System zu integrieren. Aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern stand Coca-Cola HBC Eurasia vor einigen Alternativen.

Praxisanwendungen hatten für das aseptische Inline-Blending eine sehr gute Erhaltung der Pulpe, hohe Dosiergenauigkeit und eine sehr hohe Anlagenleistung bestätigt. Inline- Blending bedeutet, dass Pulpe und Saft getrennt jeweils aseptisch aufbereitet und dann gemeinsam abgefüllt werden. „Oberstes Ziel war es, so produktschonend wie möglich zu arbeiten und die Fruchtzellen so wenig wie möglich zu schädigen“, betont Coca-Cola HBC Eurasia Country Engineering Managerin, Natalia Polozova. „Die Möglichkeit, das Produkt nicht aseptisch abzufüllen, haben wir gar nicht in Betracht gezogen.“ Noch dazu verfügte Coca-Cola HBC Eurasia ja bereits über drei Krones Aseptik-Abfüllanlagen, die für diesen Prozess genutzt werden konnten. Deshalb traf das Unternehmen die Entscheidung, den Inline-Blending-Prozess zu präferieren und gemeinsam mit Krones umzusetzen.

Mit der Umrüstung einer Aseptik-Linie auf Inline-Blending sowie der Inbetriebnahme einer Anlage mit Contipure Preformentkeimung hat Coca-Cola HBC Eurasia das Werk Istra erfolgreich ausgebaut und die Position im wichtigen Markt Moskau für alle „neuen“, sensiblen Getränke deutlich gestärkt. Für die Engineering Managerin von Coca-Cola HBC Eurasia, Natalia Polozova, „ein ganz entscheidender Schritt“.

 Lesen Sie mehr zum Thema Fruchtsaft im Krones Online-Magazin

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