2 Min. Lesezeit Klimaschutz in der Getränkeindustrie

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Klimaschutz in der Getränkeindustrie Technologie | | 29.01.2018 2 Min. Lesezeit

Weniger einsetzen, mehr erreichen – der Ruf nach einer ökoeffizienten Produktion ist längst auch im Industriegütergeschäft angekommen. Und das aus gutem Grund: Zum einen rücken ressourcenschonende Produktionsmittel immer stärker in den Fokus von Gesetzgebern und Verbrauchern. Zum anderen bringen sie auch ihren Betreibern enorme Vorteile – vorausgesetzt natürlich, sie gehen nicht zu Lasten der Leistung oder Profitabilität.

Wie wichtig der Schutz der Umwelt ist, zeigen wissenschaftliche Berichte wie z. B. der 5. Sachstandbericht des international anerkannten Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der zu folgenden Ergebnissen kam:

  • Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem ist eindeutig.
  • Dabei sind die jüngsten anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen die höchsten in der Geschichte.
  • Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig und seit den 1950er Jahren sind viele der beobachteten Veränderungen über Jahrzehnte bis Jahrtausende beispiellos. Die Atmosphäre und die Ozeane haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen haben abgenommen und der Meeresspiegel ist gestiegen.

Diese Erkenntnisse zeigen, dass Handlungsbedarf besteht, um den negativen menschlichen Einfluss auf das Klima zu minimieren. Notwendig sind hierfür zum einen saubere, erneuerbare Energien, die keine Luftverschmutzung verursachen, nicht zum Klimawandel beitragen und nicht zu Lasten der Nahrungsmittelversorgung und Ökosysteme gehen. Außerdem braucht es energieeffiziente Produkte. Diese Technologien müssen konsequent von der Industrie entwickelt werden.

Bereits vor zehn Jahren hat sich Krones daher entschieden, das Nachhaltigkeitsprogramm enviro einzuführen, das die Energieeffizienz des Krones Produktportfolios verbessert und die Umweltverträglichkeit der Krones Maschinen erhöht. Der Anspruch dabei ist, die Getränke- und Lebensmittelindustrie mit zukunftsweisenden Technologien auszustatten, die über viele Jahre hinweg eine leistungsstarke und zugleich ressourcensparende Produktion ermöglichen. Damit die Verbesserungen auch nachvollziehbar sind, wird das Nachhaltigkeitsprogramm von TÜV SÜD als unabhängigem Gutachter zertifiziert. Und das Programm entwickelt sich ständig weiter: enviro wird konsequent auf das gesamte Portfolio ausgeweitet und ist fest verankert in der Entwicklung und Konstruktion der Krones Produkte.

Bestes Beispiel für die Umsetzung des enviro Gedankens in den Krones Produkten ist Brewnomic, eine Anlage die 2017 (noch unter dem Namen Brewery of the Future) mit dem Publikumspreis des Energy Efficiency Awards ausgezeichnet wurde. In diesem brauenden Kraftwerk wurde die Forderung nach Energie- und Ressourcenschonung konsequent umgesetzt: Verluste werden konsequent minimiert und Energien werden im Prozess anlagenübergreifend durch geschickte Produktionsplanung zurückgewonnen. Um dies effektiv zu gestalten, müssen innovative Neuerungen aufeinander abgestimmt werden, wie z. B. ein verbessertes BHKW oder eine optimierte Kälteanlage. Und zu guter Letzt müssen Lastspitzen durch einen kontinuierlichen Brauprozess in Verbindung mit einem zentralen Energiespeicher abgebaut werden. Wie genau diese konsequente Ausrichtung auf Ressourceneinsparung aussieht, was Brewnomic für den Brauer in seiner täglichen Arbeit bedeutet und in welche Richtung sich das Konzept weiterentwickelt? Darüber werde ich bald mit Krones Produktmanager Dr. Ralph Schneid sprechen – und dann natürlich auf dem Blog berichten.

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