1 Min. Lesezeit Das Füllventil mit Gespür und Intuition

Navigation

Sonstige

Sprachauswahl

Das Füllventil mit Gespür und Intuition Technologie | | 20.07.2015 1 Min. Lesezeit

Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal eine Flüssigkeit in ein Glas geschenkt, die dabei stark geschäumt hat. Und auch wenn es verschiedenste Einschenk-Techniken und Tricks gibt, eins machen wir intuitiv alle gleich: Wenn es beim Einschenken zu stark schäumt, verlangsamen wir das Ganze. Wir passen also die „Einschenkgeschwindigkeit“ an das Schäumverhalten der Flüssigkeit an.

Und genau das macht Krones mit dem PFR Ventil auch!

Zum Beispiel in den Niederlanden, bei der Burg Groep. Dieser Kunde füllt unter anderem Essigprodukte ab, die je nach Säuregehalt unterschiedlich stark schäumen. Und diese stark schäumenden Flüssigkeiten sind eine echte Herausforderung. Bisher war es so: Der Füller wurde immer auf das am stärksten schäumende Produkt ausgelegt – Produkte, die weniger stark schäumen mussten dann aber genauso langsam wie die kritischsten Produkte abgefüllt werden.

 

Aber seit zwei Jahren ist jetzt alles anders: Mit dem PFR Ventil (Proportional Flow Regulator) der Krones AG setzt die Burg Groep jetzt ein System ein, das genau das Gleiche macht, wie wir beim Einschenken: Es gibt nicht mehr nur – wie bei herkömmlichen Ventilen – zwei feste Geschwindigkeiten, sondern unzählige stufenlose Zwischengeschwindigkeiten. Ein Elektromotor passt dabei die Geschwindigkeit perfekt an Faktoren wie Flaschenform oder Schaumbildung an. So wird die Abfüllung jeder einzelnen Flasche optimiert und es wird eine Menge Zeit eingespart.

(Video auf Englisch)

Ein netter Nebeneffekt ist dabei, dass das Ventil auch noch sehr sparsam und wartungsfreundlich ist. Das PFR Ventil arbeitet nämlich komplett ohne Pneumatikluft sondern wird elektronisch gesteuert. Die pneumatische Steuertechnik auf dem Fülleroberteil kann dadurch entfallen.

Artikel teilen

Alle mit (*) markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden