3 Min. Lesezeit Aseptische Fülltechnik – ein Update zur Anuga Foodtec

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Aseptische Fülltechnik – ein Update zur Anuga Foodtec Technologie | | 12.03.2018 3 Min. Lesezeit

Absolute Keimfreiheit, auch bei schwierigsten Umgebungsbedingungen: Diese Aufgabe erfüllen wir in der Krones Fülltechnik seit Jahren zuverlässig. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, arbeiten wir stets an Neuerungen in der aseptischen Abfüllung.

Auf der Anuga Foodtec wird Krones kommende Woche in Köln die Aseptik in den Mittelpunkt stellen – und damit natürlich auch die gezielten Verbesserungen präsentieren, die die Aseptik auf den neuesten Stand der Technologie bringen. Wir nutzen in Köln die Möglichkeit, einem breit gefächerten internationalen Publikum unsere Innovationen vorzustellen.

Die Gespräche mit Experten aus der Branche helfen uns immer auch dabei, konsequent an der Optimierung unserer Produkte zu arbeiten – gerade im Dialog mit unseren Kunden bekommen wir interessanten Input. Und unsere Kunden sind bei der Entwicklung unserer Systeme immer Treiber Nummer eins. Denn wir liefern keine Maschinen von der Stange, sondern passen jedes System den individuellen Kundenwünschen an. Einer der Hauptansprüche, der sich immer wieder herauskristallisiert, ist maximale Flexibilität. Deshalb zielen auch unsere Entwicklungen auf das Thema automatisierte Umrüstung ein.

Um den Dialog über Wünsche und Erwartungen schon vorab anzuregen, möchte ich hier vier unserer innovativen Themen vorstellen. Auf der Anuga Foodtec erfahren Besucher dann am Krones Messestand (Halle 8.1 A020, B039) mehr – zur Aseptik, allgemein zur Fülltechnik, aber natürlich auch zu anderen Lösungen aus dem House of Krones.

1. Auslaufband und Verschließergarnituren automatisch höhenverstellbar

Bisher glich ein Absenkstern die Höhendifferenzen zwischen dem Neckring in der Maschine und dem Transportband aus. Dieser Stern musste beim Umstellen auf eine andere Behälterhöhe jedoch getauscht werden, was in der Aseptik einen aufwendigen und langwierigen Reinigungs- und Sterilisationsprozess nach sich zog. Nun können dank einer Vorrichtung für eine automatische Höhenverstellung bei Transportband und Verschließergarnituren unterschiedliche Behälterhöhen gefahren werden, ohne dabei umstellen zu müssen. Die Behälter werden mit dem Transportband abgesenkt, ähnlich einer Gondel, die zu Tal fährt. Das manuelle Eingreifen in den sterilen Bereich entfällt – und das rechnet sich: Im Schnitt schafft eine Linie dadurch jährlich über 10 Millionen Flaschen mehr. Das System ist zudem darauf ausgelegt, auch neue Behälter nachzurüsten.

2. Neue Air Handling Unit

Die Klimaanlage für die Maschine: Ein Filtersystem trocknet die Luft und bereitet sie qualitativ auf. Was bisher ein Zukaufteil war, nimmt Krones nun selbst in die Hand – und stimmt das System optimal auf die eigenen Produkte ab. Die Besonderheit: Statt mehreren in der Anlage verteilten Filtereinrichtungen verbaut Krones nun eine zentrale Einheit. Und diese bringt einige Vorteile mit:

  • Insgesamt lassen sich die Ausgaben für Filter um bis zu 45 Prozent verringern und die Anzahl der Schnittstellen minimieren.
  • Dank einem innovativen Schubkastensystem wird das Wechseln der einzelnen Filter vereinfacht.
  • Gasförmiges Wasserstoffperoxid (H2O2) sorgt außerdem für sterile Filtereinheiten.

3. Neue Sterilwasser-UHT-Anlage

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – was ein erklärtes Ziel für die Medienbehandlung ist, gilt ebenso für den Platzbedarf der Maschine. Und genau dieses Prinzip erfüllt Krones durch seine neue Sterilwasser-UHT-Anlage: 60 Prozent weniger Volumen, 45 Prozent weniger Grundfläche und 40 Prozent weniger Invest.

4. Verbessertes CIP-Modul

Die Just-in-time-Bereitstellung aller Medien ist eine Prämisse der völlig überarbeiteten Reinigungseinheit. Dadurch kann sowohl auf den Stapeltank als auch auf den CIP-Rückknoten verzichtet werden. Außerdem sinkt der Platzbedarf um 85 Prozent und zusätzlich spart das neue Modul auch Zeit bei der Reinigung: Der Abstand zwischen der letzten und ersten verkaufsfähigen Flasche nach dem CIP-Vorgang verkürzt sich um bis zu 40 Prozent, sodass jährlich im Schnitt 15 Millionen Flaschen mehr produziert werden können.

Wir freuen uns darauf, einige der Leser bald in Köln zu treffen und dort das eine oder andere Thema zu vertiefen. Sie haben noch Fragen, werden die Anuga Foodtec aber nicht besuchen können? Dann nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion unter dem Artikel!

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