2 Min. Lesezeit Algerien – ein Reisebericht Teil III

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Algerien – ein Reisebericht Teil III Technologie | | 19.12.2014 2 Min. Lesezeit

Seit Frühjahr 2014 betreibt Guedila die beiden baugleichen Krones Linien. Ihr Herzstück ist jeweils ein Streckblasmaschinen-Füller-Bloc, bestehend aus einer Contiform 318, einem Modulfill mit 90 Füllventilen und einem Verschließer. Beide Linien starten mit der Preformzuführung und Schüttung in einen Kosme Revopack. Danach werden die Rohlinge im automatischen Rollensortierer Contifeed perfekt ausgerichtet. Erstklassige Hygiene-Bedingungen sind Guedila wichtig. Daher kommt Krones Prejet zum Einsatz. Die Preformen werden mittels ionisierter Luft gereinigt. UV-Licht beseitigt schädliche Keime. Erst danach werden die PET-Rohlinge der Streckblasmaschine zur Verfügung gestellt.

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Technologie bei Guedila

Beide Linien füllen 1,5-Liter-Flaschen mit einer Leistung von 36.000 Flaschen pro Stunde beziehungsweise 2,0-Liter mit einer Leistung von 30.000 Flaschen pro Stunde. Letztere werden speziell zu Ramadan, dem Fastenmonat für Muslime, produziert. Dreißig Tage lang gibt es die 2-Liter-Flasche dann zum Preis von 1,5-Liter, das bedeutet: Drei Liter kostenlos pro Gebinde.

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Produziert wird bei Guedila im Drei-Schichtbetrieb und rund um die Uhr. Neben den beiden Krones Linien verfügt Guedila über zwei weitere Linien, die 2004 und 2010 installiert wurden. Insgesamt füllt das Unternehmen in sieben verschiedenen PET-Formate von 0,33 bis 2,0 Liter. Durchschnittlich sind es an die drei Millionen Füllungen stilles Wasser pro Tag.

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Auf den beiden Krones-Linien kümmert sich jeweils eine Contiroll HS um die Etikettierung der Behälter. Rundum ausgestattet laufen die Flaschen anschließend in Richtung Verpackung – diesen Part übernimmt eine Variopac. Ein Einteiler trennt die Behälter von vier auf sechs Gassen. Die zur 6er-Einheit formierten Behälter werden in Folie eingeschlagen und laufen in den Schrumpftunnel.

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Nun fehlt noch das Trageband. Diese Aufgabe erledigt der Henkelapplikator Variostick. Danach geht es über Transportbänder ein Stockwerk tiefer. Die Gebinde werden mittels einer Robobox gruppiert – alles vollautomatisch und entsprechend dem vorgegeben Lagenbild. Für eine exakte Palettierung sorgt ein Krones Modulpal. Nach dem Folienwickler geht es für die fertige Palette erstmal auf einen Freisitz nach draußen und von dort über einen Lift nach unten. Nur noch wenige Meter läuft die Palette auf dem Transportband Krones Palco und bringt sich in Position: Bereit zum Abholen und Verladen. Zwei Staplerfahrer, einer auf der rechten und einer auf der linken Seite, verladen die Ware in die angedockten Lastwagen. Frisch abgefüllt geht es in Logistikcenter – meist in den größeren Städten – und von dort aus in die jeweiligen Märkte.

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Anders sein – innen wie außen

Das Besondere an dem naturreinen Wasser aus Guedila ist die ausgewogene Zusammensetzung der Mineralien. Und das hat sich herumgesprochen. Nicht nur in Algerien trinkt man Guedila – beliebt ist das Wasser auch in Saudi-Arabien und im Senegal. Aktuell laufen Verhandlungen mit Dubai und China, wie Marketingleiter Mouloud  Hamdi mit einem zufriedenen Lächeln berichtet.

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Nicht nur inhaltlich und geschmacklich unterscheidet sich Guedila – auch optisch gibt es Besonderheiten. Stichwort: Flaschendesign. Betrachtet man algerische Mitbewerber, dann sind ihre Flaschen meist zylindrisch und mit blauem Etikett und blauem Verschluss ausgestattet. Anders bei Guedila. Eine eher zarte Form ohne Schultern, dafür eine hervorgehobene Reliefzeichnung der Berge, in denen die Quelle liegt. Und noch eine weitere und visuell starke Unterscheidung: Die Farbe Rosa prägt Verschluss, Etikett und Packfolie.

 
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