1 Min. Lesezeit Märchenhafte Erfolgsgeschichte: Rotkäppchen

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Märchenhafte Erfolgsgeschichte: Rotkäppchen Startseite, Technologie | | 23.04.2013 1 Min. Lesezeit

Es war einmal vor langer Zeit… Im Jahr 1856 gründeten die Brüder Moritz und Julius Kloss mit ihrem Freund Carl Foerster die „Freyburger Champagner-Fabrik-Gesellschaft“. 1894 musste die Marke „Monopol“ aufgrund eines Namens-Rechtsstreits umgeändert werden, nach den roten Flaschenkappen benannte Kloss & Foerster sein Hauptprodukt fortan „Rotkäppchen“.

Die Marke durchschritt fortan eine bewegte Geschichte. 1948 ging das Unternehmen in ostdeutsches Volkseigentum über als „VEB Rotkäppchen Sektkellerei Freyburg“. Nach der politischen Wende erwarben Gunter Heise, Jutta Polomski, Dr. Lutz Lange, Ulrich Wiegel und Hans-Jürgen Krieger sowie die Familie Harald Eckes-Chantré als externe Gesellschafter die Sektkellerei 1993 durch ein Management-Buy-out. Höhepunkt in der VEB-Zeit war ein Ausstoß von 15,3 Millionen Flaschen im Jahr 1987, Tiefpunkt nach der Wende nur noch 2,9 Millionen Flaschen im Jahr 1991.

Dann ging es bergauf. 2002 erwarb Rotkäppchen als erstes und einziges ostdeutsches Geträn- keunternehmen ein westdeutsches: die deutsche Seagram-Organisation mit den Marken Mumm, Jules Mumm und MM Extra, mit den zwei Sektkellereien in Hochheim am Main und Eltville am Rhein. Ein Jahr später kam noch die Geldermann Privatsektkellerei im badischen Breisach dazu.

Die Traditionsmarke erfuhr also einen märchenhaften Aufstieg – Den Wiedererkennungswert auch nach geschichtlichen Wendungen gab dabei immer die Rote Kappe. Dieses Wahrzeichen der Sektmarke bringt übrigens ein Kapselaufsetzer auf, der elektronisch geblockt ist mit einer Topmodul Etikettiermaschine der Krones AG. Die elektronische Blockung ermöglicht eine sehr kurze Pufferstrecke zwischen den beiden Maschinen, was aufgrund des geringen zur verfügenden stehenden Platzangebots unbedingt erforderlich war.

Die Topmodul stattet über drei Kaltleim-Aggregate die Sektflaschen mit Brust-, Rücken- und Bauchschleifen- Etiketten aus. Ein Checkmat, ein 731 EM, prüft die korrekte Verarbeitung, also den richtigen Etikettensitz. Mittels Linearverteilung werden die fertigen Flaschen dann auf mögliche fünf Bahnen geleitet, eine Bahn für eine manuelle Display-Bepackung und vier Bahnen für die automatische Einpackung.

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