1 Min. Lesezeit Wein zeigt Potenzial

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Wein zeigt Potenzial Startseite, Technologie | | 24.04.2013 1 Min. Lesezeit

„Wo Wein wächst, da ist auch die Lebensfreude größer“, behauptet Vincent Klink in der Zeitschrift Geo Saison. Wein – in der richtigen Stimmung und Dosis zelebriert – ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern auch ein Stimulans für freies Denken. Die alten Griechen wussten nur zu gut um diesen Zusammenhang. Guter Wein ist ein Elixier für gute Gespräche. Kein Geringerer als Platon hat es eindrucksvoll beschrieben: Wein versetzt den Menschen in einen Zustand der Offenheit und Selbstgewissheit, der ihm nüchtern wohl nie zuteil würde. Welche Wahrheit aber ist mit „in vino veritas“ gemeint? Der renommierte Philosophieprofessor Roger Scruton ist dieser Frage in seinem Buch „Ich trinke, also bin ich“ nachgegangen.

Egal, ob es sich um einen vollmundigen Rotwein, einen erfrischenden Weißwein oder um einen fruchtigen Rosé handelt: Im Wein und seinen verwandten Produkten liegt nicht nur Wahrheit, sondern auch Potenzial. Der Weingenuss ist für viele Konsumenten erschwinglich, drei Viertel aller konsumierten Weine weltweit liegen im Preissegment unter fünf US-Dollar.

Die verschiedenen Regionen der Welt bieten Entwicklungsspielraum und die Nachfrage wird weiter steigen. Genauer gesagt, laut Euromonitor um durchschnittlich 2,9 Prozent pro Jahr bis 2016. 2011 wurden weltweit etwas mehr als 28 Milliarden Liter konsumiert, bis 2016 soll der Verbrauch auf über 32 Milliarden Liter wachsen. Führend im absoluten Verbrauch ist wie so häufig China mit fast 3,9 Milliarden Litern, gefolgt von den USA mit 2,7 Milliarden Litern, dann Italien und Frankreich (jeweils annähernd 2,5) und Deutschland (über 2,1).

Euromonitor prognostiziert, dass im Jahr 2016 die Chinesen mehr als 6,5 Milliarden Liter Stillweine trinken werden, mehr als ein Fünftel des weltweiten Verbrauchs. Das ist insofern nicht verwunderlich, als der Pro-Kopf-Konsum in China derzeit erst bei 2,9 Litern liegt. Nichts gegen die weinfreudigen Portugiesen (45,9 Liter), Italiener (41 Liter), Franzosen (39,2 Liter), Schweizer (38,2 Liter) und Österreicher (33,3 Liter).

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