2 Min. Lesezeit Was passiert, wenn Mentalität auf Mobilität trifft?

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Was passiert, wenn Mentalität auf Mobilität trifft? Menschen | | 24.06.2014 2 Min. Lesezeit

Sehr viel Skurriles. Jedenfalls beim Krones-Fahrdienst. Sie fragen sich: Wieso das denn? Gegenfrage: Kennen Sie die Antwort auf: „What a big city is „Ausfahrt“?“. Ja, genau. Richtig gelesen: City „Ausfahrt“. Solche kulturellen Herausforderungen nehmen die Chauffeure des Krones Fahrdienstes in Neutraubling mit einem Augenzwinkern. Viele Geschichten liegen da auf der Straße und bleiben heute zum Glück nicht auf der Strecke:

Seit 1995 gibt es den Fahrdienst. Insgesamt sieben Fahrer kümmern sich um die Belange der internationalen Gäste und Kunden. Gut zweimal am Tag sind sie unterwegs und fahren bis zu 60.000 Kilometer im Jahr. Flexibilität, unfallfreie Fahrten, Pünktlichkeit und ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit zeichnen den Krones Fahrdienst aus. Neben den routinierten Fahrten zwischen Flughafen, dem Werk Neutraubling und Hotel, sind es aber die kleinen Extrafahrten, die die Fahrer auf sich nehmen, um die Kunden zu begeistern:

So manchem Fahrgast reicht da schon ein Blick auf die Allianz Arena oder auf ein Hopfenfeld. Andere brauchen dafür mindestens das Schloss Neuschwanstein. Viel wichtiger sind aber die Tipps und Ratschläge von den Chauffeuren selbst. Eine der häufigsten Kundenfragen: Wo kann man denn am besten ein bayerisches Bier samt Brotzeit genießen? Auch Freundschaften werden geschlossen: „Viele freuen sich auf uns und schätzen es, dass wir sie abholen. Manche zeigen sogar Familienfotos und erzählen von ihrer Heimat“, wie Axel erzählt.

Langjährige Krones Kunden sind bereits an den Fahrdienst gewohnt. Das gehört für sie einfach zum Service oder macht diesen erst aus! Und so betrachtet ist es kein Wunder, wenn die Chauffeure mit Sätzen wie „und das ist der Grund, warum ich bei Krones kaufe!“, begrüßt werden. So mancher Fahrgast freut sich auch einfach nur über das Auto selbst und liebäugelt mit dem ersehnten Rausch der Geschwindigkeit: mit 250 Stundenkilometer über die Autobahn rasen. Aber es bleibt nur beim Traum.

Manchmal fahren die Krones Chauffeure auch ohne einen Kunden auf dem Rücksitz. Grund hierfür sind betriebliche Besorgungen in der Stadt, zum Beispiel eine Fahrt zur Bank. Aber auch Kundenbesorgungen gehören dazu: umgenähte Anzüge abholen, Badeschlappen fürs Hotel kaufen oder sogar koscheres Essen besorgen. Pass und Gepäck werden dafür umso lieber vergessen. Auch in diesen Fällen kümmern sich die Fahrer. Man könnte sie sogar als „Mädchen für Alles“ bezeichnen.

Jeder Fahrer hat seine speziellen Erinnerungen. So blieb ein Kunde in Erinnerung, weil er sich wunderte: „What for a fucking big city is „Ausfahrt“?“. Ein weiterer Favorit ist ein Moslem, der dem Fahrer erzählte, dass er sich jetzt dann ein Bier gönnt, denn: „Schau raus, es ist Nacht. Allah sieht nicht alles!“ Beeindruckt hat auch ein Kunde, der mit dem Krones Fahrdienst im Stau auf der Autobahn stand: Er stieg einfach aus und lies eine Gasse für das Auto bilden, um pünktlich zu seinem Termin zu erscheinen.

Ob Neukunde oder langjähriger Kunde, der Fahrdienst ist für alle eine angenehme Serviceleistung. So wie es die Kunden eben von Krones gewohnt sind.

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