2 Min. Lesezeit The "first lady" in Africa

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The „first lady“ in Africa Menschen | | 05.05.2014 2 Min. Lesezeit

Blitzschnell und in Windeseile hat sie sich einen Ruf aufgebaut. Und zwar als erste Krones Servicetechnikerin in Afrika. Thandeka Masina, gerade mal 25 Jahre alt. Die Südafrikanerin war vor kurzen für vier Wochen am Konzern Hauptsitz in Neutraubling und absolvierte ein Service Basic Training.

Seit Juni 2013 ist Thandeka als Servicetechnikerin bei Krones South Africa beschäftigt. Und die Begeisterung hält an: „Ich liebe es, jeden Morgen aufzuwachen und zu wissen, dass ich Teil der großen Krones-Familie bin!“ Und wie kam es überhaupt dazu? Das technische Interesse war ihr sozusagen schon mit in die Wiege gelegt worden. Und auch danach kam für Thandeka nur Technik in Frage, also technische Highschool und anschließend selbiges Studium in Südafrika. Anschließend führte sie eher der Zufall zu Krones oder besser gesagt die Begegnung mit Deon Du Plessis, Akademietrainer Krones South Africa. Er war der wegweisende Impulsgeber und brachte sie auf die Idee sich bei Krones zu bewerben. Und es hat sofort geklappt!

Anfang 2014 führte Thandekas Weg dann nach Neutraubling. Hier absolvierte sie ein Service Basic Training und das Beste: Sie hat die Möglichkeit, für ein Advanced Training zurückzukehren. Diese Chance würde die 25-jährige auch nur zu gerne ergreifen, denn es gefällt ihr sehr gut am Hauptsitz der Krones AG: „In Afrika ist nur das fertige Konstrukt. In Neutraubling sieht man, mit welcher Mühe jedes einzelne Teil Stück für Stück entwickelt und gebaut wird. Das ist sehr beeindruckend!“

Grund zum Staunen gab es noch öfter. Gerade das Autofahren in Deutschland war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Denn während man hier auf der rechten Seite der Straße fährt, fährt man in Afrika ja bekanntlich links. Die Umstellung hat schließlich etwas gedauert, aber eigentlich ist das Autofahren an sich sowieso weniger attraktiv, denn: „Besonders schön finde ich es, dass man hier so viel Rad fährt“, erzählt Thandeka. In ihrer Heimatstadt Johannesburg, Südafrika, fährt jeder mit dem Auto. Leider, denn: „Fahrradwege sind oft gar nicht vorhanden“, bedauert die 25-jährige. Deshalb genießt Thandeka das viele Fahrradfahren hier in vollen Zügen.

Auch das typisch bayerische Essen wird sie vermissen. Leberkäse hat es ihr besonders angetan. Aber nicht auf traditionelle Weise, sondern mit Currysoße. „Die Kollegen sagen immer, ich soll Leberkäse lieber mit Senf essen“, lacht sie wohlwissend.

Viele neue Eindrücke und Erfahrungen sind es am Ende. Zu Hause wird Thandeka ihren Freunden, ihrer Familie und ihren Arbeitskollegen auf jeden Fall einiges zu erzählen haben…

 

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