2 Min. Lesezeit Personalmarketing - Die Suche nach neuen Talenten

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Personalmarketing – Die Suche nach neuen Talenten Menschen | | 13.11.2013 2 Min. Lesezeit

Wie kann eine Arbeitgebermarke in den Köpfen der potentiellen Bewerber verankert werden? Wie stellt man sicher, dass sich Interessenten genau bei diesem Arbeitgeber bewerben? Und was hat das alles mit dem demografischen Wandel zu tun?

Im Personalmarketing beschäftig man sich mit solchen und ähnlichen Fragen. Offene Arbeits- und Ausbildungsplätze sollen passgenau besetzt werden. Mit der demografischen Entwicklung wird es jedoch immer schwieriger, geeignete Mitarbeiter zu finden. Qualifizierte Arbeitskräfte suchen sich ihren Arbeitgeber aus, das Durchschnittsalter erhöht sich, Nachwuchskräfte werden weniger. Darüber hinaus verändern sich auch Arbeitsbedingungen und -wünsche. Damit gewinnt das Personalmarketing an Bedeutung und sieht sich vor neuen Herausforderungen. Es muss zukünftig vorausschauend denken, um die Nachfrage nach Personal in den Fachabteilungen zu decken.

Wie geht die Krones AG mit dem demografischen Wandel, Führungskräftemangel und der Generation Y um? Wir haben bei Carola Unterländer nachgefragt. Sie ist seit Januar 2011 bei der Krones AG für Personalmarketing und Bewerbermanagement zuständig.

Frau Unterländer, wird es in Zeiten des demographischen Wandels schwieriger, Talente zu finden?

In Zukunft wird es sicher nicht leichter werden, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Schließlich gibt es weniger potentielle Nachwuchskräfte und das Durchschnittsalter steigt an. Heute lassen sich unsere offenen Positionen noch ganz gut besetzen. Hier ist unter anderem die Frage, wie viel Zeit wir in die Suche investieren müssen.

Gibt es Unterschiede bei Auszubildenden, Absolventen und Berufserfahrenen? Und wenn ja, welche?

Ja, beim Thema „demografischer Wandel“ kommt es auch immer darauf an, von welchen Zielgruppen wir sprechen. Bei unseren Auszubildenden und Absolventen haben wir zum Glück noch keine größeren Probleme. Bei Berufserfahrenen kann es schon schwieriger werden. In der Regel suchen wir mit dieser Zielgruppe ganz konkrete fachliche Spezialisierungen. Wenn wir fachlich jemanden gefunden haben, muss oft auch noch die Bereitschaft vorhanden sein, sich zum Beispiel regional zu verändern.

Versucht die Krones AG deshalb die Attraktivität der Standorte zu steigern?

Indirekt. Unsere Standorte, wie zum Beispiel Neutraubling/Regensburg können wir selber ja nicht aktiv verändern. Wir planen aber die Attraktivität unserer Standorte stärker herauszustellen und zu bewerben. Wie genau das aussehen wird, steht noch nicht fest, wird aber sicherlich interessant werden.

Sie beschäftigen sich ja auch mit der Entwicklung von Konzepten zur Personalbeschaffung. Employer Branding und Generation Y sind dabei die großen Schlagworte. Wie geht Krones damit um?

Krones nutzt unterschiedliche Medien, um unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen. Die sozialen Medien eignen sich zum Beispiel sehr gut. Einerseits können wir damit den Aufbau einer Arbeitgebermarke unterstützen, andererseits auch direkt die genannte Generation ansprechen. Schließlich ist diese sehr offen gegenüber Internet und mobiler Kommunikation. Das Personalmarketing ist hier der „Nutznießer“ der Social Media Aktivitäten unseres Social Media Teams.

Sie pflegen auch Kontakte zu Hochschulen und Career Centern. Was ist denn die nächste Veranstaltung, auf der Interessenten sich über Krones informieren können?

Im November sind wir unter anderem auf der Hoko an der Hochschule München und auf dem CampusCareerDay der Fachhochschule Flensburg anzutreffen. Alle weiteren feststehenden Termine sind im Detail auf unserer Karrierewebsite im Veranstaltungskalender zu finden. Wir freuen uns jetzt schon auf die Besucher.

Sie interessieren sich für eine Karriere bei Krones? Hier geht es zum Veranstaltungskalender: http://www.krones.com/de/karriere.php

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