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Nittenau: Da, wo der Himmel immer blau ist… Menschen | | 07.09.2016 3 Min. Lesezeit

 

Ein stets blauer Himmel – da denken Sie wahrscheinlich an ein paradiesisches Örtchen in der Karibik oder der Südsee. In Deutschland gilt das wettermäßig aber weiß Gott nicht als Dauerzustand. Und doch verbinde ich eine kleine Stadt im Landkreis Schwandorf immer mit einem Spruch, den mein Opa auf dem Weg dorthin regelmäßig wiederholte: „In Nittenau, da ist der Himmel immer blau.“

Ob auf Grund meiner kindlichen Gutgläubigkeit oder aber weil das Wetter zufälligerweise auf unseren Ausflügen nach Nittenau immer mitspielte, habe ich ihm die Geschichte mit dem blauen Himmel damals ohne mit der Wimper zu zucken abgenommen.

Ein paar Jahre später und mit einer etwas weniger optimistischen Haltung gegenüber dem deutschen Wetter, habe ich die Vorstellung von Nittenau und dem blauen Himmel mittlerweile verworfen. Aber auch wenn ich jetzt nicht mehr das Himmelblau mit Nittenau verbinde, von der Farbe selbst bin ich bei meinen Assoziationen immer noch nicht ganz weggekommen.

Blau ist nämlich auch die Farbe der Krones Fahne am Standort in Nittenau, die schon von Weitem ins Auge sticht und dem Himmel dort allemal Konkurrenz bietet. 🙂

 

Vier Jahrzehnte Produktionsvielfalt

Ja, vier Jahrzehnte. Sie haben richtig gelesen. Das Krones Zweigwerk gibt es mittlerweile schon seit Anfang der 70er Jahre. 1972 hat man sich nämlich dazu entschlossen, in Nittenau ein vollkommen neues Werk zu schaffen – mit einer Produktionsfläche von 2.500 m2 sowie 63 fleißigen Mitarbeitern.

Aber warum genau musste es Nittenau sein? Der Grund und gleichzeitig Vorteil liegt darin, dass Neutraubling und Nittenau gerade mal 30 km voneinander entfernt sind. Die Nähe zum Hauptwerk bringt für den Konzern vor allem mit Blick auf die Produktionsschwerpunkte auch heute noch viele Vorteile.

Das Werk in der Oberpfalz ist sozusagen der kleine Bruder vom Krones Hauptstandort in Neutraubling. Klein heißt aber nicht etwa weniger wichtig oder gar zweitranging. Denn ohne den Standort in Nittenau würden den neutraublinger Kollegen die ganz großen Arbeiten fehlen. Und dieses „groß“ darf man wiederum schon ganz wörtlich nehmen. Schließlich produzieren die Nittenauer Maschinengroßteile für die Endmontage im Stammwerk. Ohne sie hätten die Krones Mitarbeiter in Neutraubling z.B. weder Füllerringkessel, Füller- und Flaschentische noch Tischplatten. Da wird dann auch klar, dass es bei diesen Größenordnungen mit einem Standard-Werkzeugkasten nicht getan ist. Da müssen die Kollegen schon mit speziellen, überdimensionalen Präzisionsmaschinen, Karusselldrehmaschinen und Bohrwerken an’s Werk gehen.

A propos „Bohrwerk“: Erst kürzlich wurde in Nittenau in ein neues Bohrwerk investiert. Mit der Anlage zur Bearbeitung von Großteilen verspricht man sich einen 30-prozentigen Leistungszuwachs und eine Zunahme der Fertigungsqualität. Da tut sich also was in Nittenau!

Verladung des Nittenauer Bohrwerks

Außerdem hat sich Krones Nittenau im Laufe der Zeit schon fast zum Systemlieferanten etabliert. Die Produktion der Füllventile findet nämlich ausschließlich dort statt. Die bereits einbaufertig montierten Ventile landen dann in Neutraubling und werden eingesetzt, bevor sie in den Krones Abfüllanlagen auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen.

Vielversprechende Ausbildungsstätte

Das Werk in Nittenau trumpft auch in Sachen Ausbildung richtig auf. Ob Mechatroniker, Zerspanungs- oder Anlagenmechaniker – in der Ausbildungswerkstatt vor Ort wird in jeder Ausbildungsrichtung großer Wert darauf gelegt, die Azubis an der Praxis teilhaben zu lassen, um die jungen Talente bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. Ganz nach dem Motto „mittendrin statt nur dabei“!

Insgesamt kann das Werk in Nittenau auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückblicken. Immerhin haben dort schon weit über 500 Jugendliche ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Und es geht so weiter, denn die Ausbildungswerkstatt wurde und wird ständig erweitert und modernisiert.

 

Hört sich doch nach einer ziemlich guten Bilanz für Nittenau an, findet ihr nicht? Das soll natürlich auch in Zukunft so bleiben und deshalb freuen wir uns immer wieder über neue Mitarbeiter, die ebenso engagiert und motiviert anpacken wie unsere aktuellen Kollegen das tun. Wenn Ihr euch beruflich mehr für unser Werk in Nittenau interessiert, dann schaut gerne mal, ob vielleicht in der Stellenbörse der ein oder andere Job für euch dabei ist. Viel Spaß! 🙂

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