3 Min. Lesezeit Menschen bei Krones: Michaela Sperl - Mit hohem Absatz zum Erfolg

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Menschen bei Krones: Michaela Sperl – Mit hohem Absatz zum Erfolg Menschen | | 28.11.2013 3 Min. Lesezeit

Sie haben sich hohe Ziele gesetzt. Mit Mut und Selbstbewusstsein klettern sie nach oben. Sie sitzen in Spitzenpositionen, leiten Mitarbeiter, organisieren und managen: Frauen in der Führungsebene. Wenn Sie Ihren Bekanntenkreis durchforsten, entdecken sie da Frauen in Topetagen? Vielleicht ein paar – bestimmt aber mehr, als noch vor 20 oder 30 Jahren.

Das Thema Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist gesellschaftlich und politisch relevanter denn je. In der Politik sind Frauen an der Spitze ja schon länger keine Seltenheit mehr. Deutschland wird schließlich in dritter Amtszeit von einer Frau regiert. Auch in der Arbeitswelt wird die Diskussion geführt. Und es tut sich etwas in Wirtschafts- und Unternehmenskreisen. Der Frauenanteil auf Führungsebene wächst. 2010 lag er bei 27,70 Prozent. Vergleich: 1996 lag der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 21,8 Prozent.

Auch bei der Krones AG gibt es einige Frauen, die Karriere gemacht haben. Eine davon ist Michaela Sperl. Sie übernahm 2004 die Gesamtleitung der Ausbildung beim Personalmanagement. Wie ihr Weg aussah und was für eine Karriere wichtig ist, erklärt sie im Interview.

Frau Sperl, als Kind hatten sie bestimmt eine andere Karriere im Kopf, oder?

Na klar! Als Kind wollte ich immer Polizistin werden. Mein Vater ist Polizist und der Streifenwagen hat mich fasziniert. Ich habe den Beruf auch mit ganz viel Action in Verbindung gebracht. Das hat mich gereizt.

Und was macht Ihren jetzigen Job zum Traumberuf?

Genau diese Action. Die habe ich hier auch und das macht ihn zum Traumberuf. Ich habe mit den unterschiedlichsten Berufsbildern und Menschen zu tun. Es gibt immer neue, umfangreiche und komplexe Herausforderungen. Ganz besonders spannend finde ich die strategische Arbeit. Ich muss bei Personalfragen schließlich rund fünf Jahre in die Zukunft planen. Mein Job ist deshalb sehr abwechslungsreich und wird nie langweilig. Genau das will ich, denn ich möchte nicht jeden Tag das Gleiche machen.

Sie arbeiten jetzt schon lange bei Krones. Wie hat Ihre Karriere denn angefangen?

Angefangen habe ich mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Ich habe im Personalbereich gearbeitet. Relativ schnell habe ich dann gemerkt, dass mir das allein nicht reicht. Ich wollte mehr. Also habe ich mich weitergebildet und viel in meine Karriere gesteckt. Jetzt bin ich eben seit 2004 für die Gesamtleitung in der Ausbildung bei Krones zuständig.

Was macht für sie eine gute Führungsperson aus?

Ich finde es wichtig, dass die Kollegen einen nicht als „den Chef“ wahrnehmen. Wir sind hier ein gemeinsames Team und jeder darf sich einbringen. Klar muss ich die Entscheidungen treffen, wenn es darauf ankommt. Aber dann trage natürlich auch ich die Konsequenzen. Alleine könnte ich aber meine Arbeit nicht bewältigen, dazu brauche ich mein ganzes Team.

Was raten Sie Frauen, die eine Führungsposition anstreben?

Das Wichtigste: Sie müssen es von sich aus wollen! Ich halte deshalb auch nichts von Quotenfrauen. Wenn Frauen in eine Führungsposition wollen, dürfen sie sich nicht unterkriegen lassen und müssen sich trauen! Erfolgversprechend ist, sich treu zu bleiben. Authentisch zu sein. Man sollte seine Frau stehen und Frau bleiben. Frauen bringen ja vieles mit, was Männer nicht haben. Sie können sich zum Beispiel viel besser in Menschen reinversetzen. Es ist wichtig zu seinen Stärken und Schwächen zu stehen, das ist klar.

Was das Thema Kind und Haushalt betrifft: Ich habe auch Kind und Kegel daheim! Ja, das macht es manchmal nicht einfacher. Mein Mann muss da mitziehen, Kindererziehung und Haushalt teilen wir uns. Aber ich kriege Karriere und Familie unter einen Hut!

Was gilt für die Auszubildenden und Praktikanten speziell bei Krones?

Für mich ist Krones schon eine Art Spielwiese. Es gibt hier ganz viele Möglichkeiten und Aufgabenfelder. Wichtig ist, das man diese nutzt und motiviert bei der Sache ist. Heute ist es auch entscheidend, dass man immer wieder aufsattelt und sich weiterbildet. Unverzichtbar ist, dass man Spaß bei der Arbeit hat!

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