3 Min. Lesezeit Meister im Verpacken und Palettieren: Der Standort Rosenheim

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Meister im Verpacken und Palettieren: Der Standort Rosenheim Menschen | | 23.06.2016 3 Min. Lesezeit

 

Wir haben ja vor kurzem schon mal davon berichtet, dass nicht immer alle Wege nach Rom führen. Viele Wege, vor allem die der Krones Mitarbeiter, führen nach Neutraubling. Aber nicht alle Kronesen verschlägt es in die Böhmerwaldstraße. Ein Teil von ihnen, immerhin knapp 1.000, landet jeden Tag im bayerischen Alpenvorland, und zwar am Standort Rosenheim.

Dort befindet sich nämlich der zweitgrößte Produktionsstandort der Krones AG. Ganze 150 km ist der vom Kernstandort Neutraubling entfernt. Ziemlich weitab vom Schuss findet ihr?! Zugegeben, da liegen schon ein paar Kilometer dazwischen. Das steht der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den beiden Werken aber nicht im Weg. Rosenheim ist als ein wichtiger Standort der Krones AG gar nicht mehr wegzudenken und spielt nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Entwicklung der oberbayerischen Stadt selbst eine ganz tragende Rolle. Aber dazu später mehr…

Werfen wir als erstes einen Blick auf die Chronik Rosenheims. Ich muss gestehen, dass die Geschichte vom oberbayerischen Krones Werk nicht ganz so idyllisch begann wie Sie das von Neutraubling vielleicht kennen. Die erste Maschine wurde in diesem Fall nicht im eigenen Vorgarten oder direkt am Küchentisch geplant. Alle Nostalgiker muss ich an dieser Stelle also enttäuschen. Die Realität sah weniger harmonisch aus. Vor mittlerweile schon 19 Jahren ist die Unternehmensgruppe Max Kettner zusammengebrochen. Anschließend wurde die Krones AG in Rosenheim neu gegründet. Die 550 ehemaligen Kettner Mitarbeiter dürften damals wahrscheinlich ungeheuer dankbar gewesen sein, schließlich war ihnen nach der Übernahme ihr Job sicher. Sie konnten weiterhin beruhigt ihrer Arbeit nachgehen.

Nicht nur die Arbeiter, auch die Krones AG selbst profitierte nach dem Ankauf von der Routine und dem Knowhow der „neuen alten“ Beschäftigten im Bereich der Verpackungs- und Palettiertechnik. Und daran hat sich bis heute nicht viel geändert: In Rosenheim wird Engagement, Qualität, Fachwissen, Investition und Weiterbildung nämlich ganz groß geschrieben – wobei die letzten beiden Punkte vielleicht sogar fett gedruckte Großbuchstaben verdient hätten, so prägend sind sie für den Standort. Denn das oberbayerische Krones Werk investierte ständig in Sachen Pack- und Palettiertechnik und das soll sich natürlich auch in Zukunft nicht ändern.

 

 

Derzeit stellt das Werk in Rosenheim die verschiedensten Maschinen zum Packen und Palettieren für alle Leistungsbereiche her. Egal ob Marmelade, Mehl oder Milch, ob Flaschen, Dosen oder Schachteln, ob in Trays, Kartons oder Kunststoffkästen verpackt – in Rosenheim werden jeden Tag Maschinen und Anlagen nach Maß entwickelt, produziert und installiert. Die Möglichkeiten hier sind riesig. 🙂

Das zeigt sich auch an der rosenheim’schen Produktpalette: Die umfasst Neuglasabschieber, Neuglasaufsetzer, -abheber, Einweg-Palettiermaschinen, Mehrweg-Palettiermaschinen, Leerkasten-Speichersysteme, Ein-, Auspacker, Tray-, Schrumpfpacker, Wrap-around-Packer, Karton- und Umreifungsmaschinen sowie weitere Spezialmaschinen.

Und dass hier etwas richtig gut läuft merkt man nicht zuletzt auch an den Mitarbeitern. Damit will ich nicht etwa sagen, dass alle mit einem Dauergrinsen an ihrem Arbeitsplatz sitzen. Aber die Zahlen sprechen dennoch für sich … Zwar nicht von Null auf Hundert, aber immerhin von 550 auf 998 Mitarbeiter ist die Krones AG in Rosenheim mittlerweile herangewachsen – Tendenz steigend! 51 davon sind junge Talente, die gerade ihre Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich absolvieren oder als Bachelor-Studenten (Bachelor of Engineering) im Bereich Mechatronik bei Krones in Rosenheim tätig sind. Eins ist gewiss: Sie alle stehen vor einer Zukunft mit vielen spannenden Aufgaben.

So viele tüchtige und engagierte Menschen brauchen natürlich auch Platz zum arbeiten. Deshalb wurde zum einen das Werk in Rosenheim ausgebaut; zum anderen wurde 2001/2002 ein paar Kilometer weiter in Raubling eine zusätzliche Betriebsstätte (mit Erweiterungspotential!) geschaffen. Dort ist das Pack- und Palettiertechnikum zu Hause, ein wesentlicher Bereich der Forschung und Entwicklung. Momentan besitzt der Standort Rosenheim eine Fläche von über 45.000 m2, Raubling liegt mit mehr als 40.000 m2 knapp dahinter. Spricht man vom „Standort in Rosenheim“ bzw. vom „Werk in Rosenheim“, ist der Produktionsort Raubling hier mit inbegriffen.

Ein voller Erfolg und eine wahre Bereicherung vor allem für die Krones AG, dieser Standort in Oberbayern. Aber nicht nur für die Krones AG, sondern auch für die Stadt Rosenheim selbst. Das zweitgrößte Krones Werk hat sich zu einem der größten Arbeitgeber in Rosenheim etabliert. Und das ist ja auch ganz meisterhaft, finden Sie nicht?

 

Jetzt haben wir mit Neutraubling und Rosenheim schon mal zwei wichtige Werke vorgestellt. Aber Krones ist eben nicht nur Neutraubling und Rosenheim. Und deshalb werden wir in den nächsten Wochen und Monaten von weiteren Standorten der Krones AG berichten. Sie finden, Ihr Standort verdient es, erwähnt zu werden? Dann freuen wir uns auf Ihre Geschichte! 🙂

 

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