3 Min. Lesezeit Mehr als ein Nebenjob: Passion Hostess

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Mehr als ein Nebenjob: Passion Hostess Menschen | | 08.10.2013 3 Min. Lesezeit

Auf der drinktec sorgte Rosemarie Waschke dafür, dass wir in Zukunft wissen wie wir mit unseren Kunden und Freunden in Kontakt treten sollen. In ihren roten Shirts waren die Hostessen unter anderem auch für zufriedene Messebesucher verantwortlich. Im Rückblick sagt uns die 23-jährige Augsburgerin, warum es etwas ganz Besonderes war für Krones zu arbeiten und was sie nach einem Messetag in ihrer Freizeit macht.

Rosemarie, was machst du, wenn du gerade nicht im roten Poloshirt für Krones über die drinktec huscht?

Ich studiere an der Universität Augsburg Spanisch und Französisch. Das Studium beende ich dieses Semester. Neben der Uni gebe ich gerne Nachhilfe, arbeite als Dolmetscherin und  als Hostess.

RosemarieDie drinktec war ja nicht deine erste Messe. Wo warst du schon überall und was waren deine ganz persönlichen Highlights?

Meistens arbeite ich auf Studien-/Jobmessen für das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft. Jede Messe und jede neue Stadt ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Mein absolutes Highlight waren aber meine bisherigen Auslandseinsätze in Madrid, Barcelona und Santander, wo ich auf Recruiting Events gearbeitet habe. In der Zukunft freue ich mich auf viele weitere Messen. Neben weiteren Studienmessen stehen für mich erst einmal noch die Expo Real und die Interlift an.

Und wie hast du den drinktec-Auftritt der Krones AG in Erinnerung?

Der Job auf der drinktec war der schönste unter meinen Inlandseinsätzen. Im Gegensatz zu offenen Messen, waren die Fachbesucher ein viel angenehmeres Publikum. Vor allem ausländische Besucher waren extrem freundlich und gerne dazu bereit, die Umfragen, mit der ich beauftragt war, zu machen. Neben den Interviews ergaben sich so auch viele interessante Gespräche.

Es ist sicher nicht jedermanns Sache mit Fremden Menschen zu reden. Wie hast du die Teilnehmer um die Finger gewickelt?

Ich glaube. dass meine offene und fröhliche Art auch auf die Besucher abfärbt. Da können sie kaum nein zu einer Umfrage sagen.

Was war das besondere am Messeauftritt der Krones AG und dem damit verbundenen Engagement der Hostessen?

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Messeauftritten, war der der Krones AG allein durch seine Größe extrem faszinierend. Das Design, das sich von der Gestaltung der Halle, bis zu den außergewöhnlichen Dirndln zog, faszinierte mich von Beginn an. Ich persönlich glaube, dass ein solch profesionelles Umfeld, ein so außergewöhnlich gehobenes Essen und auch das Klima zwischen den Hostessen und den Angestellten von Krones sich positiv auf unsere Arbeit auswirkt. Es ist eine große Ehre für eine so internationale Firma zu arbeiten und diese damit repräsentieren zu dürfen.

Ein so ein Messetag bedeutet viel Arbeit. Was hast du an einen typischen drinktec-Tag nach der Messe gemacht?

Nach einem typischen Tag nach der Messe, bin ich nur noch nach Hause nach Augsburg gefahren. Nach der anderthalb-stündigen Reise und einem kurzen Abendessen, wollte ich nur noch schlafen. Fernsehen oder Ähnliches wollte und konnte ich nicht mehr, da ich immer komplett erschöpft war und mir vom stundenlangen Stehen alles weh tat.

Was sollten die Leser unbedingt über den Job einer Hostess wissen?

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Job ist hart, man kann sich nicht hinsetzen, muss immer höflich und nett sein, auch wenn manche Kunden einem zu dicht auf die Pelle rücken. Mit jedem Tag wird das Aufstehen härter, weil jeder Muskel schmerzt und die Füße voller Blasen sind. Man verdient also nicht einfach nur durch Lächeln sein Geld.

Und trotzdem machst du den Job gerne?

Mich persönlich reizt genau die Härte an diesem Job so sehr. Ich gehe gern bis an meine Grenzen und darüber hinaus und die Arbeit auf Messen wird selten langweilig. Hostess zu sein, ist mir extrem wichtig, da ich fremde Kulturen und Sprachen schon immer liebe. Ich mag das Messeleben ,das wie eine kleine andere WElt ist und mir das Gefühl gibt, im Ausland zu sein. Ich kann dort meine Sprachen sprechen, interessante Menschen mit tollen Berufen treffen und auch neue Freundschaften knüpfen. Ich verstand mich zum Beispiel mit meiner  Team-Partnerin extrem gut. Da sie Mexikanerin ist, konnten wir uns die ganze Zeit auf Spanisch unterhalten und fanden schnell heraus, dass wir komplett auf einer Wellenlänge liegen. Jetzt treffen wir uns auch privat und stimmen unsere Messejobs auf einander ab.

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