3 Min. Lesezeit Kreative Tüftlerin mit Erfolgsgeschichte

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Kreative Tüftlerin mit Erfolgsgeschichte Menschen | | 12.09.2016 3 Min. Lesezeit

 

Sie ist erfahren, motiviert und noch dazu ein ganz schön kreativer Kopf. Erfahren klingt jetzt fast so, als hätte sie gerade eben auf ihr 30-jähriges Berufsjubiläum angestoßen. Das ist bei Laura Wittmann aber nicht ganz der Fall. Zwar hat sie hier bei Krones noch keine 30 Jahre auf dem Buckel, Erfahrung und Hintergrundwissen bringt sie trotzdem jede Menge mit.

Schließlich war sie vor über einem Jahr während ihres Industriedesignstudiums in Regensburg schon als Praktikantin in der Abteilung PET Packaging Design tätig. Aus dem Praktikum heraus hat sich dann ein interessantes Thema für ihre Bachelorarbeit ergeben, sodass sie letztere gleich bei Krones schreiben konnte. Lief ja wie am Schnürchen. Stimmt. Dabei wusste sie vor ihrem Praktikum eigentlich noch gar nicht, dass es bei Krones auch eine Design-Abteilung gibt. Manchmal meint es das Schicksal eben doch ganz gut mit einem. In diesem Fall mit Laura selbst und natürlich auch mit Krones. Denn für das Unternehmen ist sie ein echter Glücksgriff.

Und von Glück kann auch ich reden. Ich hatte nämlich die Gelegenheit, mich am Ende meines Praktikums mit Laura zu treffen und ihr ein paar Fragen zu stellen. Schnell wird klar: Hier spricht eine junge Tüftlerin, die ordentlich was auf dem Kasten hat. Was genau? Das erklärt sie am besten selbst. 🙂

Dass du ein Innovationsgenie bist, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen. Deshalb wollte man sicher auch in Zukunft nicht auf dich verzichten. Wie kam es eigentlich zu deiner jetzigen Stelle als Industriedesignerin?

Als Innovationsgenie würde ich mich jetzt nicht bezeichnen (lacht). Ich tüftle nur gerne an Problemen herum und es macht mir Spaß, Lösungen zu finden.

Meine Stelle hat sich eigentlich aus reinem Zufall ergeben, da für eine Kollegin eine Schwangerschaftsvertretung gesucht wurde. Und nachdem ich zu diesem Zeitpunkt schon über ein Jahr im Team dabei war, die Arbeit also kannte und Freude daran hatte, habe ich nicht länger gezögert, mich beworben und bin jetzt immerhin noch ein weiteres Jahr mit an Bord.

In welche Projekte warst du bisher involviert?

Ich denke die zwei größten Projekte waren bisher die Fahrradflasche und meine Bachelorarbeit.

Die Idee zur Fahrradflasche stammt von Stefan Plath, einem Kommilitonen, der vor mir hier als Praktikant tätig war. Gemeinsam mit Stephan Jäger, ebenfalls Praktikant, und unserem Betreuer Timo Janssen, haben wir das Projekt vom Design der Flasche bis hin zur Grafik für den Druck realisiert.

Das zweite große Projekt war dann auch schon meine Bachelorarbeit mit dem Titel „Active Pouch“. Dahinter steckt die Idee, eine Flasche zu falten. Die Idee an sich hat sich schon recht früh ergeben. Insgesamt betrachtet war es kein einfaches Thema, aber ich habe zum Glück sehr viel Unterstützung erhalten. In diesem Sinne nochmal DANKE an alle, die zum Gelingen davon beigetragen haben!

Beide Projekte haben ja ganz schön abgeräumt. Mit welchen Medaillen durftet ihr euch denn schmücken?

Die Fahrradflasche wurde dieses Jahr mit dem A‘ Design Award ausgezeichnet und meine Bachelorarbeit hat kürzlich den deutschen Verpackungspreis in der Kategorie „Nachwuchs“ gewonnen. Letzteres freut mich natürlich sehr und ist sozusagen mein persönliches Highlight (grinst).

Das hört sich sehr spannend und erfolgreich an. Sind denn in nächster Zeit schon irgendwelche Herausforderungen geplant?

Momentan bin ich mit meinen täglichen Aufgaben sehr gut beschäftigt und ausgelastet. Ich bin mir aber sicher, dass noch viele weitere interessante Projekte, Wettbewerbe und Veranstaltungen kommen werden. Da informiere ich dann bei Zeiten natürlich auch gerne.

 

Ich bin mir jedenfalls sicher, dass wir auch in Zukunft noch viel von Laura hören werden, einer wirklich sympathischen Kollegin, wie ich finde! Vielen lieben Dank und alles Gute, Laura! 🙂

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