2 Min. Lesezeit Freude bei unseren ostafrikanischen Azubis: neunmal „Bestanden!“

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Freude bei unseren ostafrikanischen Azubis: neunmal „Bestanden!“ Menschen | | 31.07.2017 2 Min. Lesezeit

Im September 2015 starteten drei Afrikanerinnen und sechs Afrikaner ihr Abenteuer Ausbildung als Servicetechniker. In weniger als zwei Jahren erlernten sie das nötige mechanische und elektrische Wissen, um künftig Inbetriebnahmen, Überholungen und Wartungen von Maschinen und Anlagen von Getränke- und Lebensmittelbetrieben durchzuführen. Alle Auszubildenden brachten bereits theoretisches Technikwissen aus dem Technical College oder der Uni mit. In einem stark praxisorientierten Ausbildungsplan wurde dieses nun vertieft und weiter ausgebaut – und zwar durch die Arbeit direkt an und mit Maschinen und Anlagen zum Herstellen von Getränken und Lebensmitteln.

Wie auch im deutschen Ausbildungssystem überprüfen die Verantwortlichen regelmäßig das Wissen der Azubis. Neben der freiwilligen Zwischenprüfung nach einem Jahr stand im Juli 2017 die Abschlussprüfung an, die an den Standard der deutschen IHK angelehnt ist. Das Prüfungskomitee bestand aus den beiden Ausbildern bei Krones Kenia, drei Kollegen des Neutraublinger Krones Ausbildungsteams sowie zwei Prüfern, die bei VW in Südafrika für die Elektro- und Mechanikausbildung verantwortlich sind.

Während der beiden Prüfungstage stand den neun Azubis die Aufregung ins Gesicht geschrieben: Denn jeder ihrer Handgriffe stand unter genauer Beobachtung. In drei Kleingruppen starteten sie am Montag mit der Elektroprüfung: Diese dauerte 6,5 Stunden und fand im Trainingszentrum des Krones LCS Centers in Nairobi statt. Am Mittwoch ging es für die vierstündige Metallprüfung dann in das Werk des Kooperationspartners Coca-Cola Sabco. „Ich bin dankbar, dass ich die Chance bekam, an diesem Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Ich konnte meine vorhandenen mechanischen Kenntnisse weiter ausbauen und habe neues Wissen im Bereich des elektronischen Engineerings hinzugewonnen“, so das Fazit von Marry Nyingi, eine der Auszubildenden.

Am Donnerstag hieß es dann nochmal Zittern: Die Ergebnisse wurden verkündet. Doch schnell wandelte sich die Nervosität in pure Freude – denn alle neun haben die Abschlussprüfungen mit Bravur bestanden. Bei der Abschlussfeier am Freitag stießen Teilnehmer und Ausbilder dann auf diesen Erfolg an.

„Das Ausbildungsprogramm ist der beste Weg, um Wissen und Erfahrung zu erwerben und die Azubis so fit für ihre künftige Karriere als Servicetechniker zu machen“, resümiert Albert Kiio. Er kümmert sich gemeinsam mit seinem Kollegen Jim Bozire künftig eigenständig um Organisation und Durchführung der Ausbildung. Übrigens: Im Januar ging das Programm bereits in die zweite Runde und die zehn Azubis bereiten sich gerade mit Hochdruck auf ihre Zwischenprüfung vor.

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