2 Min. Lesezeit Die ersten 100 Tage im Krones Innovation Lab

Navigation

Sonstige

Sprachauswahl

Die ersten 100 Tage im Krones Innovation Lab Menschen | | 22.12.2016 2 Min. Lesezeit

Das Krones Innovation Lab gibt es nun seit August. Die Idee dieses Lab aus Neutraubling nach Regensburg auszulagern, bedeutete den Startschuss für ein neues, anderes Arbeiten innerhalb der Krones AG. Die Basis hierfür ist mit der Techbase als Bürogebäude ideal. Wir, das sind fünf Studenten unterschiedlichster Fachrichtungen und der Lab-Manager, haben hier die Möglichkeit, den ganzen Tag Startup-Kultur zu erleben. Ob im Austausch mit den anderen Mietern oder auch bei einem kleinen Kicker-Match in der Mittagspause: Hier entstehen innovative Lösungen von Teams – egal in welchem Büro.

Aktuell arbeiten wir hier in einem kleinen Team zusammen an einem gemeinsamen Projekt. Das Krones Innovation Lab kann als kreative Innovationsinsel verstanden werden, auf welcher neue Ideen in kurzer Zeit erprobt oder umgesetzt werden. Die Projektideen, die im Lab bearbeitet werden, können dabei von jedem Krones Mitarbeiter eingereicht werden. Die Entscheidung, welche Idee es als Projekt ins Lab schafft, trifft der Innovation Lab Council. Die Grundlage in jedem Projekt ist die Betrachtung des Geschäftsmodells. Je nach Zielsetzung entwickeln wir anschließend Mock Ups, Klick Dummies oder Software-Prototypen – ihr merkt schon, selbst unsere Begrifflichkeiten sind weit weg vom Konzern-Alltag in Neutraubling.

Da wir nicht nur neue Ideen ausprobieren wollen, sondern auch neue Arbeitsweisen testen, nutzen wir im Krones Innovation Lab agiles Projektmanagement und Design Thinking. Es hat sich sehr schnell gezeigt, dass wir hier im Team mit den klassischen Projektmanagement Methoden an Grenzen stoßen. Nachdem wir sehr ausführlich einen Netzplan mit den dazugehörigen Anfangs- und Endterminen für bestimmte Aufgabenpakete aufgestellt hatten, stellten wir bereits nach zwei Tagen fest, dass unser Plan nicht aufgehen wird und mussten alles noch einmal überdenken. Um unsere Arbeitsweise besser zu koordinieren, halten wir tägliche Standup Meetings (Dailies) ab. Dadurch hat jedes Teammitglied immer den Überblick, wer an welchen Themen arbeitet und wie der aktuelle Stand ist. Wer welche Arbeitspakete abarbeitet wird im wöchentlichen Weekly-Meeting abgesprochen. Dort werden auch neue Aufgabenpakete erstellt und die nächsten Schritte, der sogenannte Sprint, geplant. Durch den wöchentlichen Abgleich können wir sehr schnell und gezielt auf Ergebnisse oder Änderungen reagieren und laufen nicht Gefahr wochenlang in die falsche Richtung zu entwickeln.

In unserem Team sind die unterschiedlichsten Fachrichtungen, von Medizintechnik über Maschinenbau und Produktions-und Anlagentechnik hin zu Informationswissenschaft und Betriebswirtschaft, vertreten. Alles in Allem eine sehr gemischte Truppe, die in fachlicher Hinsicht nicht unterschiedlicher hätte sein können. Doch genau das zeichnet unser Innovation Lab aus. Auf die kurze Zeit konnten wir uns bereits mit Themen wie Business Model Canvas, Lean Startup oder Agilem Projektmanagement auseinandersetzen. Somit kann wirklich jeder hier noch etwas Neues lernen und sehr viel aus seiner Tätigkeit im Innovation Lab mitnehmen.

Unser Résumé nach den ersten 100 Tagen hier im Innovation Lab fällt sehr positiv aus. Es gibt viele herausfordernde Aufgaben und spannende Themen rund um Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things. Derzeit beschäftigen wir uns noch damit, wie in Zukunft das Thema 3D-Druck im Ersatzteilgeschäft der Krones AG sinnvoll eingesetzt werden kann. Wir sind daher schon gespannt auf die nächsten Projekte und werden euch hier im Krones Blog darüber berichten.

Artikel teilen

Alle mit (*) markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden