2 Min. Lesezeit 5 Fragen: Automatisierer im Außendienst

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5 Fragen: Automatisierer im Außendienst Menschen | | 19.12.2016 2 Min. Lesezeit

 

Bei Krones kann man auf verschiedenen Wegen seine Karriere im Außendienst starten. So auch Martin Kratzer – obwohl dessen Karriere eigentlich ganz anders begonnen hat. Nämlich mit einer Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik bei der Hans Mayer Elektrotechnik GmbH. Sein Metier waren also zunächst Elektromotoren.

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Techniker landete er dann auf der Suche nach neuen Herausforderungen bei der Krones AG. Seit November 2015 ist Martin jetzt schon als Anlagen-Inbetriebnehmer Automatisierung im Außendienst tätig und erzählt im Gespräch von seinen bisherigen Erfahrungen.

Wie bist du als Quereinsteiger bei Krones in die neue Materie eingearbeitet worden?

In der ersten Eingewöhnungswoche ging es erst mal um ganz grundlegende Sachen: Beispielsweise die Besichtigung des Hauptwerks Neutraubling, die Durchführung diverser E-Learnings, Vorstellung bei Kollegen und Vorgesetzten, Beantragung der Kreditkarte, Organisation von eigenem Werkzeug und einem Firmenwagen aus der Poolflotte und so weiter. Dann hatte ich eine vier Wochen lange „Elektro Basic Teil 1“-Schulung hier im Trainingscenter, das es extra für Service-Techniker gibt – da habe ich die für mich ja komplett neue Technologie vermittelt bekommen. Viel davon habe ich in der Ausbildung natürlich schon mal gehört gehabt, bisher aber einfach noch nie angewendet. Nach der Schulung war ich dann zusammen mit erfahrenen Kollegen im ersten Einsatz bei einem Kunden in Moers.

Wie lange bist du bei den Einsätzen in etwa unterwegs?

Wie lange ich insgesamt weg bin, hängt ganz vom jeweiligen Kunden und Auftrag ab. Generell ist es aber in der Regel so, dass wir innerhalb von Europa drei Wochen am Stück beim Kunden sind und interkontinental sechs Wochen. Unterschiedlich ist auch die Vorbereitungszeit vor den einzelnen Reisen – da ist also Flexibilität gefragt.

Du bist also einen Großteil deiner Zeit unterwegs. Was ist wichtig, um damit klar zu kommen?

Am wichtigsten ist eigentlich, dass man ja nie wirklich alleine ist – die Teams wachsen bei der Arbeit schnell zusammen. Je nachdem wo wir sind und wie die Kollegen gestrickt sind, ändert sich dann auch unser Abendprogramm. Entweder wir unternehmen gemeinsam etwas, erkunden vielleicht die Gegend, oder wir genießen einfach mal die Ruhe und jeder verbringt die Freizeit alleine.

Welche Eigenschaften sollten Bewerber für die Stelle als Automatisierer im Außendienst deiner Meinung nach mitbringen?

In erster Linie Neugier, Interesse und Motivation– gerade als Quereinsteiger dauert es am Anfang ein bisschen, bis man versteht, wie die Dinge funktionieren. Da ist es wichtig, dass man Fragen stellt und sich mit Kollegen austauscht. Ich bin allgemein der Meinung, dass vor allem die charakterlichen, sozialen Voraussetzungen für den Außendienst stimmen müssen. Das Technische kann man lernen, wer aber mit neuen Kulturen, Spontanität und Reisen nichts anfangen kann, der tut sich schwer das aufzuholen. Und in manchen Situationen hilft nur, gelassen zu bleiben und sich an die Arbeit zu machen.

Gibt es Herausforderungen und Regionen, auf die du dich besonders freust?

Beruflich in die USA zu kommen wäre schön, auch Argentinien und Thailand sind Länder, die mich interessieren. Im Bereich Elektrotechnik ist es bei mir so, dass ich mit der kompletten Anlage in Berührung kommen kann. Das ist also ein enorm großes Spektrum, in dem es für mich auf jeden Fall noch viel Neues zu sehen und lernen gibt.

Hört sich spannend an? Martin und seine Kollegen sind auf der Suche nach neuen Teammitgliedern. Wer sich also vorstellen kann, als Service-Techniker oder Elektroniker im Außendienst tätig zu werden, für den lohnt sich der Blick in unsere Stellenbörse.

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