2 Min. Lesezeit Unabhängig, brauereigerecht, effektiv: Energieberatung für Brauereien

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Unabhängig, brauereigerecht, effektiv: Energieberatung für Brauereien Events, Technologie | | 24.06.2013 2 Min. Lesezeit

Die bislang von Krones dank Energieberatung optimierten Sudhäuser benötigen zum Teil weniger als vier Kilowattstunden thermische Energie pro Hektoliter Kaltwürze. Wie das möglich ist, dazu Alexander Lenz, Team Manager Consulting Prozesstechnik:

Herr Lenz, was verstehen Sie unter Energieberatung?

Die Energieberatung überprüft bestehende Anlagen und Prozesse im Braubetrieb und spürt Schwachstellen im Energieverbrauch auf. Daraus werden eine aussagekräftige Energiebilanz sowie praktikable und konkrete Lösungen entwickelt, um die Energie-Performance profitabel zu verbessern.

Kann man denn beim Brauen noch Energie einsparen?

Brauen ist ein energieintensiver Prozess. Doch es gibt einen klaren Unterschied zwischen einem hohen und einem zu hohen Energiebedarf. Jahrzehntelange Erfahrungen in der Brauindustrie mit Installationen auf der ganzen Welt zeigen: In beinahe jedem Brauprozess verstecken sich gewaltige Einsparpotentiale, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Krones Energieberatung macht diese verborgenen Reserven systematisch und effektiv nutzbar.

Wie sieht die Krones Energieberatung aus?

Die vier Säulen der Krones Energieberatung sind Einsparen, Wiedergewinnen, Wiederverwenden und der Einsatz von Alternativen. Einsparen kann beispielsweise gelingen durch halbierte Verdampfung, kurze Verrohrung, reduzierte CIP-Zeiten oder High Gravity. Wiedergewinnen ist möglich für Wärme mit Pfannendunstkondensator oder Kondensatkühler, für Lauge mit Parcival Filter, für Wasser mit Stapeltank oder durch den Einsatz der Energieschaukel EquiTherm. Wiederverwendet werden kann zum Beispiel das Glattwasser zum Einmaischen, das Stapelwasser für die Vorspülung, aufbereitetes Wasser als Servicewasser oder Lauge aus dem Parcival Filter für die Flaschenreinigungsmaschine. Als Alternativen bieten sich beispielsweise an, Abwässer und Reststoffe zur Biogasgewinnung zu nutzen, um daraus Strom und Wärme zu generieren.

Alexander Lenz

Alexander Lenz

Welche konkreten Vorteile ergeben sich für die Brauereien?

Die Ausbeute moderner Sudhausanlagen liegt mit 98 bis 99 Prozent nahe an der Grenze des technisch Möglichen. Bei stetig steigenden Preisen für fossile Brennstoffe werden Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs jedoch immer lukrativer. Dann wird Energieoptimierung essentiell wichtig für einen rationellen und effizienten Einsatz thermischer Energie, zum Aufzeigen von Verbesserungspotentialen und zur Darlegung individueller Einsparmöglichkeiten. Möglich wird dies durch das Erfassen oder Übermitteln von Verbrauchsdaten durch die Sudhausbetreiber, durch die Identifikation versteckter Verbraucher sowie die Erarbeitung brauereispezifischer Optimierungsvorschläge. Als „Zusatznutzen“ ergeben sich Entscheidungshilfen für zukünftige Umbauten sowie der effiziente Einsatz von Neuinvestitionen. Die Ergebnisse einer Energieberatung können auch als Hilfsmittel zur innerbetrieblichen Kostenrechnung genutzt werden. Und Energieeinsparung dient generell der Ressourcenschonung.

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Johanna am 10. Dezember 2013

Gerade die Schwachstellen kosten Geld ... Da kann man das Geld auch aus dem Fenster werfen ...*finde ich*VG Johanna von Facility Management

BayernFM am 9. August 2013

Finde ich gut, das man jetzt auch in den Brauerein was ändern möchte. Da hat man doch gleich ein besseres Gewissen beim Genuss des Feierabendbiers. Eine gute Sache - finde ich sehr gut!LG, Daniel von Energie Beratung/a>

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