2 Min. Lesezeit Konzeptstudie Bottling on Demand

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Konzeptstudie Bottling on Demand Events | | 12.09.2017 2 Min. Lesezeit

 

Lässt sich die Losgröße 1 in einer Abfüllanlage realisieren? Und zwar so, dass sich der Aufwand auch wirtschaftlich rechnet? Wenn es nach den Krones Entwicklern geht, lautet die Antwort beide Male: ja. Um diese starke These zu untermauern, treten sie auf der drinktec mit der Konzeptstudie Bottling on Demand an, welche die Grenzen der Flexibilität neu auslotet.

Zu deren Kernelementen zählt ein neu entwickeltes Füllventil, das sich durch seine extreme Vielseitigkeit von anderen Systemen abhebt: Denn es wird von einer Haupt- und bis zu vier Nebenleitungen gespeist, die sich jeweils individuell dosieren lassen. Je nach Einsatzzweck des Füllers ergeben sich daraus drei sehr unterschiedliche Vorteile:

Individuell füllen ohne Umrüsten

Erstens lassen sich Softdrinks und andere Mischgetränke ohne Mixer direkt im Füller herstellen: Der Wasseranteil gelangt über die Hauptleitung in das Ventil, die einzelnen Aromakomponenten werden über die Nebenleitungen jeweils in der richtigen Menge dazu dosiert. Zweitens ermöglichen es die Nebenleitungen des Ventils, unterschiedliche Fertigsirup-Varianten einzuspeisen. Auf diese Weise lässt sich ganz einfach zwischen den verschiedenen Füllgütern hin- und herschalten – ohne Umrüsten. Und für alle, die das Individualisieren von Produkten maximal ausreizen möchten, hält das System eine dritte Option parat: über die Nebenleitungen des Ventils verschiedene Komponenten bereitzustellen und die exakte Zusammensetzung des Getränks für jede Flasche einzeln zu bestimmen.

 

Interaktives Messeerlebnis

Wie das Prinzip Bottling on Demand in einer Abfüllanlage konkret umgesetzt wird, hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere den Produkten und Zielen des jeweiligen Betriebs. Generell ermöglicht es Bottling on Demand, auf einer einzigen Linie eine breite Palette an Produktvarianten herzustellen – in Kleinst-Chargen und rascher Abfolge. Um den Besuchern einen möglichst tiefen Einblick in die neuen Möglichkeiten zu bieten, setzt sich das Exponat auf der drinktec aus mehreren Elementen zusammen: Die Maschinentechnik enthält neben der Füllstation ein Direktdruckmodul sowie ein neuentwickeltes Transportsystem. Darüber hinaus kennzeichnet das ausgestellte System jeden Behälter mit einem individuellen RFID-Code. Die Kopplung an ein Bestell-System macht das Exponat zu einem interaktiven Erlebnis.

 

Auf einen Blick

  • Just-in-Time-Abfüllung von Kleinstchargen
  • Individualisierung von Getränken und Verpackungen
  • Produktwechsel ohne Rüstzeit
  • Produktion von Mischpaletten ohne Lagern und Kommissionieren
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