2 Min. Lesezeit Zerspanungsmechaniker – Ein Beruf zum Anpacken

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Zerspanungsmechaniker – Ein Beruf zum Anpacken Ausbildung | | 23.06.2017 2 Min. Lesezeit

Auch dieses Jahr schreiben wieder viele Schüler- und Schülerinnen aus den unterschiedlichsten Altersgruppen und Herkunftsländern ihren Abschluss. Eines haben alle gemeinsam: die Frage „Was nun?“. Hier bietet Krones einige Möglichkeiten, eine davon ist die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.

Um euch aus erster Hand den Ausbildungsberuf vorstellen zu können, haben wir uns mit einem bereits ausgelernten Zerspanungsmechaniker getroffen und ihm einige Fragen gestellt. Christian Ertl lernte den Job bei einem Praktikum kennen und merkte schnell, dass ihm die Tätigkeit sehr viel Spaß bereitet. Aus diesem Grund hat er sich dazu entschieden, den Beruf des Zerspanungsmechanikers auch in Zukunft auszuüben.

Grundsätzlich stellt der Zerspanungsmechaniker Einzel- bzw. Serienteile aus Metall und Kunststoff her, welche anschließend als Einzelkomponenten oder zu Baugruppen verbaut werden. Nach der Annahme eines Fertigungsauftrags planen sie den Produktionsprozess und machen sich anschließend an die Arbeit. Dies erfolgt teils manuell oder mittlerweile fast immer maschinell – mithilfe spannender Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Fräsen und Schleifen.

Bei der Arbeit mit CNC-Werkzeugmaschinen – eine rechnergestützte, numerische Steuerung – ist computertechnisches Know-how gefragt. Damit ein Präzisionswerkstück wie gewünscht gefertigt werden kann, muss die Werkzeugmaschine vorher genau programmiert werden. Danach spannt man das zu bearbeitende Metallstück ein, startet die Maschine und überwacht den Fertigungsprozess. Dabei müssen die Zerspanungsmechaniker die Werkzeugmaschinen konfigurieren und den weiteren Maschinenlauf kontrollieren. Falls währenddessen Schwierigkeiten auftreten, versucht der Zerspanungsmechaniker die Ursache zu finden und das Problem zu beheben. Am Ende des Prozesses wird die Qualität der gefertigten Komponenten geprüft.

Ein Zerspanungsmechaniker muss Längen, Flächen, Rauminhalte und Winkel berechnen können. Dafür braucht er gute mathematische Kenntnisse, speziell auch in Geometrie. Darüber hinaus sollten angehende Azubis auch Kenntnisse in Physik besitzen, um Materialeigenschaften wie Belastbarkeit oder Dehnbarkeit bestimmen zu können.

Viele denken jetzt vielleicht, dass der Beruf sehr stressig ist, da man als Zerspanungsmechaniker immer mal wieder unter Termindruck steht. Christian erklärte uns aber, dass trotzdem genug Zeit bleibt, um sauber und gewissenhaft arbeiten zu können. Besonders gefällt Christian an seinem Job die Abwechslung – jeder Tag bringt einen neuen spannenden Auftrag.

Zerspanungsmechaniker/in ist durchaus ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre. Ausgebildet wird im Unternehmen und in der Berufsschule. Bei guten Noten gibt es die Möglichkeit, sofern der Ausbilder zustimmt, die Ausbildung zu verkürzen.

 

Dieser Artikel ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klara Landendinger und Daniel Brunner.

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