Arbeit statt Ferien oder: Dem schlechten Wetter getrotzt

 

Wir sind jetzt mittlerweile schon fast im Juni angekommen. Frühsommer also. Wenn ich aber aus meinem Bürofenster schaue, kommt es mir eher wie Oktober oder März, bestenfalls aber wie eine ganz schlimme Form von Der-April-spielt-dieses-Jahr-einmal-total-verrückt vor. Es regnet munter vor sich hin, die Temperaturen sind weit von der 20°C-Marke entfernt und das, was sich da draußen abspielt ist alles andere als aufmunternd. Glückwunsch an alle, die sich in den warmen Süden gerettet haben und Pech vor allem für all jene Schüler, die ihre Ferien bei wenig sommerlichen Temperaturen zu Hause verbringen müssen. Einer hat da zumindest das Richtige getan. Und zwar spreche ich von Maxi, der uns in der zweiten Woche seiner Pfingstferien im Rahmen eines Schnupperpraktikums besucht hat. Während sich viele seiner Mitschüler vielleicht über das extrem undankbare Ferienwetter ausgelassen haben, war er eine Woche lang als Praktikant bei Krones. Was er da so an Erfahrungen und Eindrücken gesammelt hat, erzählt er uns am besten selbst:

Am Morgen stand ich schon mit einem Lächeln auf, denn ich wusste, dass ich endlich bei einer der Firmen „hineinschnuppern“ darf, bei der ich später einmal meine Lehre beginnen möchte.

Am Anfang war ich schon etwas nervös, als ich den schön dekorierten und riesigen Eingangsbereich in Neutraubling betrat. Jedoch stellte sich heraus, dass die Nervosität völlig unnötig war, denn als ich an meinem „Arbeitsplatz“ ankam, wurde ich ganz herzlich von den Mitarbeitern der Unternehmenskommunikation begrüßt. Gleich darauf wurde mir ein kleines Stück der unheimlich großen Firma Krones gezeigt und ich war sehr beeindruckt.

Schon zu Beginn durfte ich im Team mithelfen und mir wurden ein paar Aufgaben zugeteilt. Ich sollte zunächst einmal in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Pinterest, Google+) nach den Kunden der Krones AG recherchieren. Da bekam ich dann gleich einen ersten Einblick vom Kundenstamm bzw. –umfeld, in dem sich die Firma aus Neutraubling so bewegt. Ich wusste zwar schon, dass Krones eine große Firma ist, aber dass sie international so aktiv ist und selbst auch so viele Standorte im Ausland hat – das hätte ich nicht erwartet! 🙂

Am dritten Tag meines Schnupperpraktikums durfte ich mir einen anderen Bereich der     Unternehmenskommunikation anschauen, in dem es mir auch sehr gut gefallen hat.

Eine der Aufgaben, die ich bei Creations übernehmen durfte, war folgende: Ich sollte mir eine Firma ausdenken – mit allem drum und dran. Da durfte dann beispielsweise ein kleiner Businessplan nicht fehlen. In der Abteilung Creations, wo es – wie der Name schon verrät – um Kreativität im Hinblick auf Fotografie, Videodreh, usw. geht, habe ich mir dann auch noch Gedanken über die Visitenkarte und das Logo meiner erfundenen Firma gemacht. Nicht schlecht, oder?! 🙂

Als ich am Donnerstag früh aufwachte und schon meine Sachen für einen weiteren Tag bei Krones herrichten wollte, fiel mir erst ein, dass ein Feiertag ist und ich an diesem Tag an der Neutraublinger Pforte wahrscheinlich vor verschlossenen Türen stehen würde. Natürlich habe ich mich nicht über meinen freien (und zudem auch noch sehr sonnigen!) Tag beschwert, aber wäre Fronleichnam nicht gewesen und hätte es mich an diesem Tag wieder zu Krones verschlagen, hätte mir das ehrlich gesagt auch nichts ausgemacht.

Am letzten Tag vollendete ich dann die Idee von meiner eigenen Firma und schrieb die letzten Zeilen meines Berichts fertig, den ihr gerade lest. Das war dann gleichzeitig auch für mich nochmal eine Gelegenheit, meine letzte Praktikumswoche Revue passieren zu lassen und zu sehen, was ich in so kurzer Zeit alles erlebt habe.

Insgesamt gefiel mir das Praktikum sehr gut und es hat mich gefreut, dass wirklich jeder Mitarbeiter mich so nett begrüßte und im Allgemeinen alle so freundlich und herzlich waren. Ich konnte schon ein bisschen in die Arbeitswelt eintauchen und die Unternehmenskommunikation ist ein sehr spannender und für die Zukunft bestimmt auch ein sehr wichtiger Bereich für große Konzerne. Ich kann mir gut vorstellen, dort auch meine Ausbildung zu beginnen. Mal sehen, wo ich am Ende lande – vielleicht ja sogar in der Social Media oder Creations Abteilung der Krones AG.