Abenteuer Spanien: Duale Studenten bei Garcia Carrion, Teil 8

Für den Einbau eines neuen Verschließers in die bestehende Glaslinie musste diese Woche zuerst einmal der Checkmat und ein Teil des Transporteurs von ihrem Platz weichen, ein Transporteurabschnitt gar für immer. Dementsprechend mussten Lichtschranken, Kabel und Transportbänder entfernt werden um danach den Transporteur sowie die Kabelschächte, und (Ab-)Wasserleitungen an geeigneten Stellen mit dem Handwinkelschleifer abtrennen zu können. Dann ging es daran die Teile zu verschieben und dabei millimetergenau zu platzieren um sie wieder nahtlos zusammenfügen zu können, was uns dank eines Staplers zwar stark erleichtert wurde, aber dennoch eine langwierige und harte Arbeit war. Diese Positionierarbeit wiederholte sich dann bei Ankunft der neuen Maschine, die jetzt zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades exakt zwischen zwei Transporteuren aufgestellt werden musste. Nachdem das erledigt war machten wir uns daran, sämtliche Standfüße mit der Wasserwage gerade auszurichten,  um die Stabilität zu gewährleisten. Anschließend ging es dann daran, alles wieder miteinander zu verbinden und zum Abschluss noch einige Teile an der neuen Maschine anzuschrauben.  Hinzu kamen dann noch kleinere Probleme in den laufenden Maschinen, so gab es etwa einen kleinen Crash im Rinser, nach eine Flasche aus einer altersschwachen Flaschenklammer fiel und sich verkeilte. Deswegen musste ein Bauteil wieder gerade gebogen werden und die entsprechende Klammer ausgetauscht werden.

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Zudem halfen wir wie üblich den Operatoren bei ihrer Arbeit, indem wir die Maschinen mit Material versorgten und (nach einem Maschinenfehler falsch verarbeitete Flaschen) wieder auf den Transporteur stellten.

Am Wochenende zog es uns dann nach Cadiz und Toledo, wo sich für Gabriel nach einer Falschbuchung dank der freundlichen Spanier noch ein freies Bett in einem Frauenschlafzimmer der Jugendherberge finden ließ, sodass er die Stadt ausgeschlafen genießen konnte.